Düsseldorf - Die Kunstsammlung der WestLB-Nachfolgerin Portigon ist deutlich größer als bislang angenommen. Wie die „Rheinische Post“ am Dienstag berichtete, umfasst die Kollektion rund 400 Werke. Bisher war von einem Kunstschatz mit über 200 Werken ausgegangen worden.

Die konkrete Liste der einzelnen Gegenstände in Portigon-Besitz bleibe streng vertraulich, teilte ein Sprecher des Düsseldorfer Finanzministeriums mit. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) hatte bereits vor den Weihnachtsferien in einer Sitzung des Haushaltsausschusses auf die Sondersituation der Portigon AG hingewiesen. Da sie abgewickelt werden müsse, dürfe der Verkaufsprozess nicht behindert werden.