BARDENFLETH - Der Künstler war vor Ort, sein Modell war vor Ort, zahlreiche Bilder wurden im Spieker ausgestellt – nur zur geplanten Porträtsitzung kam es nicht und das war beileibe kein schlechtes, sondern ein gutes Zeichen: an allen drei Tagen – von Freitag bis Sonntag – gaben sich im Bardenflether „Spieker“ die Besucher die Klinke in die Hand, um sich die Werke des Vareler Porträtkünstlers Claus Rabba anzuschauen.

Dabei war es kaum möglich, ihm, wie angekündigt, beim Porträtmalen über die Schulter zu schauen. Zu groß war der Trubel, um in Ruhe das Porträt seines Modells Anke Mielcke anzufertigen, so reichte die Zeit nur für eine kleine Kohleskizze – aber die war schon fast perfekt.

In Moorriem, wo der Pferdesport eine große Bedeutung hat, gefielen den Besuchern besonders die, mit einmaliger Akkuratesse und handwerklichem Können gemalten Pferdebilder und wer daran zweifelte, dass es sich bei den Porträts von Menschen und Tieren tatsächlich um ein gemaltes Werk und nicht um eine Fotografie handelte, der musste schon ganz genau hinschauen.

Mit großer Geduld stellte sich Rabba den unzähligen Fragen seiner Gäste und dass er ein außergewöhnlicher Porträtkünstler ist, musste nicht mit dem Pinsel in der Hand bewiesen werden – seine Bilder sprachen einfach für sich.