Barßel - Johannes Budde war mit dem Ablauf des Hafenfests zum 40-jährigen Bestehen zufrieden: „Das Wetter war optimal und das Fest war gut besucht“, lautete das positive Fazit des ersten Vorsitzenden des Touristikvereins Erholungsgebiet Barßel-Saterland. Der Verein hatte das Fest mit dem Planungsteam des Hafenfestlaufes und weiteren Vereinen organisiert. Bürgermeister Nils Anhuth lobte die Organisatoren für ihre „hervorragende Vorbereitung“ und bezeichnete das Fest als „rundum gelungene Veranstaltung“.
Spannend ging es auch beim Hafenfestlauf am Freitag zu: „Der Sieger, Felix Wendler aus Bremen, erreichte das Ziel gerade einmal eine Sekunde vor dem Zweitplatzierten, David Holmgren von der TSG Westerstede“, berichtete Anhuth.
Höhepunkt war für Budde die Bootslichterfahrt am Samstagabend im Barßeler Hafen: Etwa 30 kleinere und größere Boote von den Wassersportclubs Soeste und Poseidon seien mit den geschmückten Booten durch den Hafen gefahren. „Ihre Lichter haben sich im Wasser gespiegelt. Die Aktion ist sehr gut angekommen“, sagte Budde. Im vergangenen Jahr feierte die Bootslichterfahrt im kleineren Rahmen ihre Premiere, diesmal waren bereits mehr Boote dazugekommen. Im nächsten Jahr sollen auch Boote von Besuchern aus der Umgebung mit dabei sein.
Bürgermeister Anhuth gefielen vor allem die musikalischen Einlagen: „Der Auftritt von Joey Gabalögl am Freitagabend hat schon für richtig gute Stimmung im Zelt gesorgt. Ebenso natürlich der Auftritt der positiv verrückten Musiker von der Jigger Bigger Band aus den Niederlanden.“ „Die Jigger Bigger Band ist sehr gut angekommen. Die Musiker bringen Stimmung und bleiben da nicht an einem Ort, sondern marschieren über den gesamten Festplatz“, sagte auch Budde.
Bereits der Start des 40. Hafenfests am Freitag sei sehr gut besucht gewesen: „Sonst waren am Freitag nicht so viele da, doch die Schlagernacht wurde bei dem angenehmen Wetter gut angenommen“, sagte Budde. Anhuth freute sich sehr darüber, dass die Gründerväter des Festes die Eröffnung vorgenommen hatten.
Laut des Bürgermeisters werde auch das weitere Programm auf den Prüfstand gestellt und nach weiteren Verbesserungen gesucht: „Die erste Schlagernacht bietet aus meiner Sicht eine ordentliche Grundlage, um diesen Punkt mit der ein oder anderen Modifikation auch im kommenden Jahr wieder in das Programm einzubauen.“
Auch die Zusammenarbeit mit den Vereinen, die die Stände betrieben, habe sehr gut funktioniert: „Alle Vereine haben sich an die vereinbarten Zeiten, bis zu denen Getränke auf dem Festplatz ausgeschenkt werden sollen, gehalten“, lobte Budde. Am Freitag- und Sonntagabend wurden bis 3 Uhr, am Samstagabend bis 4 Uhr Getränke ausgegeben. „Danach konnten die Besucher noch im Zelt weiterfeiern. Dies wurde auch von vielen genutzt.“ Dass das Fest überwiegend mit Ständen der lokalen Vereine bedient wird, zeige, so Budde, zudem die regionale Verwurzelung des Hafenfestes.
Zwei Änderungen gab es diesmal beim Feuerwerk am Sonntagabend: „Wir haben das Ganze etwas weiter zum Hafengelände hingezogen. Zudem war das Feuerwerk etwas länger“, sagte Budde.
Die Stimmung während der gesamten Tage war für ihn einmalig, da auch viele das Hafenfest nutzen würden, um frühere Schulkameraden und Bekannte zu treffen.
