BARßEL - Mit großem Aufwand zeigen die Nachwuchsschauspieler die Geschichte von Moses. Die Hauptrolle spielt Sandro Amatom.

von Hans

Passmann

BARßEL - Seit über einem halben Jahr liefen die Vorbereitungen bei der Grundschule Barßel. Die Mädchen und Jungen der vierten Klassen wollten das ihnen bis dahin unbekannte Musical „Mose – ein echt cooler Retter“, ein Singspiel, aufführen.

Nach intensiven Proben und Lampenfieber waren die Kinder nach den Aufführungen überglücklich. Sie hatten es geschafft. In einer mitreißenden Darbietung mit Schauspiel, Sologesängen, Tänzen und Songs erlebten die Zuschauer in der überfüllten Aula der Marienschule die Leiden der Israeliten unter den Ägyptern.

Sie werden Zeuge der Geburt des kleinen Moses, zitterten um sein Überleben. Erst recht, als der zum ungestümen jungen Mann herangewachsene Moses einen Aufseher des Pharao erschlägt, als der einen Landsmann Moses ungerechterweise quält. Daraufhin flieht Mose, gespielt von dem zehnjährigen Sandro Amatom, in die Einsamkeit der Wüste und lernt die schönen Töchter des Jethro kennen – und eine von ihnen lieben. Doch Gott ruft ihn in der Gestalt eines brennenden Dornbusches zurück nach Ägypten, um sein Volk aus der Knechtschaft der Ägypter zu befreien.

Die Spielfreude der Kinder und ihre Begeisterung bei den schwungvollen Liedern übertrug sich schnell auf das Publikum. Die originellen Kostüme, das perfekt Make-up und die bis ins kleinste Detail ausgestaltete Kulisse mit dem vom Schulhausmeister Willi Geesen gebauten prachtvollen Thron für Pharao, ließen ahnen, wie viel Mühe die beteiligten Eltern ihn dieses Musical investiert hatten. Professionelle Licht- und Tontechnik machte so manchen Effekt möglich, der die Zuschauer staunen ließ.

Lehrerin Sabine Wegmann hatte den Schulchor und die Solosänger im Griff und der ehemalige Pädagoge Hermann Schomberg begleitete die Akteure am Klavier.

Unterstützt wurde der Chor von Kindern des dritten Schuljahres. Die kleinen Sänger hatten das überarbeitete Musical mit den Lehrerinnen Johanna Nording, Katrin Schönberg, Gwendulin Wingenfeld und Christa Bredemeier sowie Nicole Meier einstudiert.

Prima als Sprecher machten ihre Sache die beiden Schülerinnen Thies Niemeyer und Jana Kolhoff. Auch die Tänzerinnen rissen das Publikum immer wieder zu Szenenapplaus hin. Alles in allem war es eine lebhafte, begeisternde Inszenierung biblischer Szenen und Motive. Zufrieden mit der Aufführung zeigte sich auch Schulleiter Albert Moorkamp. Er dankte allen beteiligten Kindern und besonders den Eltern, die sich sehr bei der Vorbereitung engagierten. Weitere Aufführungen gibt es heute um 16 Uhr Uhr und am 1. Juni um 19 Uhr.