Barßel/Saterland - „In diesem Jahr ist alles anders“, betonte Christian Averbeck, Vorsitzender der Ortsgruppe Sedelsberg der Kriegsgräberfürsorge, in seiner Ansprache am Sonntagmorgen am Ehrenmal in Sedelsberg während der Kranzniederlegung zum Volkstrauertag.

Im Saterland hatten sich die Ortsgruppen des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge und die örtlichen Schützenvereine darauf verständigt, trotz der Einschränkungen an die vielen Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft zu erinnern. Am Ehrenmal in Sedelsberg, wohin auch eine einige wenige Zuschauer gekommen waren, gedachte Christian Averbeck der vielen Kriegstoten und der Opfer von Gewalt, sowie der Opfer von Hass und Hetze in der Welt und rief zum weltweiten Frieden auf.

In Ramsloh legte neben den Schützen auch die Bundesmarine einen Kranz nieder. Am Ehrenmal in Scharrel, wo sich der Vorstand des Schützenvereines „Hubertus“ sowie die Fahnenabordnungen der Schützen und der Kolpingfamilie eingefunden hatten, erinnerte Willi Hinrichs an die vielen Toten. Maximilian Naber an der Trompete und Sophie Müller am Flügelhorn gedachten der Toten mit dem Lied „Ich hatte einen guten Kameraden“, das im Anschluss daran der 93-jährige Hermann Helmers sang.

 Mit Kranzniederlegungen und Ansprachen gedachten viele Menschen auch in Barßel den Opfern von Gewalt und Kriegen. Die Gedenkfeier im Seemannsdorf, bei der man auch den auf See gebliebenen Menschen gedachte, fand wegen Corona im kleinen Kreis an der Mahn- und Gedenkstätte vor den Toren von Barßel statt. Nach dem Hochamt traten die Fahnenabordnungen beim Ehrenmal an, um an die Kriegsopfer beider Weltkriege zu erinnern. Mitglieder der Feuerwehr Barßel legten einen Kranz am Denkmal nieder. Die Gedenkansprache hielt Pfarrer Ludger Becker. Das Trompetensolo erklang von Alfred Schulte.