Westerloy - Hüte, Lederhosen, rot-weiß und blau-weiß karierte Hemden und fesche Dirndl: Nahezu alle der rund 2000 Besucher des dritten Oktoberfest zum Heidefest in Westerloy waren in bayrischer Kleidung erschienen. Und von Beginn an schwappte die Stimmung auf das feierlustige Publikum über. Um 21 Uhr war das Zelt rappelvoll, fast alle standen auf den Bänken, die Mitglieder der „Lechis“ aus Bayern sogar auf den Tischen und heizten ordentlich ein. Wie Bastian Warntjen vom Organisationsteam betonte, sei eine neue Tontechnik eingesetzt worden, die das gesamte Festzelt mit einheitlichem Klang beschallte.

„Das Gemeinschaftsgefühl macht die Stimmung aus. Die Leute kommen schon freudestrahlend ins Zelt, das Fest beginnt um 20 Uhr und die Besucher sind fast vollzählig“, nennt Warntjen einen Grund für den starken Zulauf zum Heidefest. Allein 1200 Gäste hätten ihre Karten schon am Donnerstag vor dem Fest abgeholt, um am Einlass nicht warten zu müssen. „Das war neu in diesem Jahr und so kommen die Besucher schnell durch“, so Warntjen.

Bürgermeister Klaus Groß stach zur Eröffnung zwei Fass Freibier an. Gleichzeitig machte er Werbung für Buttons – für Madel und Buam –, die der TuS Westerloy zum kleinen Preis verkaufte. Der Erlös solle zur Behebung der Brandschäden an der Tribüne (die NWZ  berichtete) eingesetzt werden.

Sehr beliebt war auch die Fotobox. Teilweise bildete sich sogar eine Schlange wartender Besucher, die ein lustiges Foto als Erinnerung an den Abend haben wollten.

„Am Freitag bei der Hofbräu-House-Party hatten wir über 4000 Klicks in der Fotobox“, freute sich Peter Piepho, ebenfalls Organisationsteam. Es sei eine tolle Disco gewesen, die „Housedestroyer“ und DJ mar-tin hätten das Zelt zum Kochen gebracht. Am Sonntag standen dann noch ein bayrischer Frühschoppen mit den „Original Huntetalern“ zum Familienfest im Programm.