BAYREUTH - Bei der Suche nach neuen Proberäumen müssen sich die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth künftig mit einer schlichten Mehrzweckhalle begnügen. Pläne für eine umfassende Neuordnung des Areals am „Grünen Hügel“ sind aus Kostengründen gescheitert. „Die dafür veranschlagten 23 Millionen Euro waren nicht zu stemmen“, sagte der Vorsitzende des Festspiel-Verwaltungsrats, Toni Schmid. Die neue Probebühne soll nach Angaben von Festspielsprecher Peter Emmerich zwischen vier und fünf Millionen Euro kosten.

Unterdessen haben am Montag im Festspielhaus die Proben für den „Lohengrin“ begonnen. Die 99. Bayreuther Festspiele werden am 25. Juli mit der Neuinszenierung der Wagner-Oper durch Hans Neuenfels eröffnet. Für die Proben des „Parsifal“, die in der kommenden Woche beginnen, wurde die ehemalige Produktionshalle eines Metallbetriebs angemietet und umgebaut.