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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Klassik: Bayreuther Festspiele suchen Weg in die Zukunft

24.07.2020

Bayreuth Dieser 25. Juli ist ein denkwürdiger in Bayreuth: kein roter Teppich auf dem Grünen Hügel, keine Fanfaren, keine schillernden Kleider, keine Kanzlerin. Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte der Richard-Wagner-Festspiele fällt Deutschlands berühmtestes Opern-Festival aus. „Da fließt schon die eine oder andere Träne die Backe runter“, sagt der Festspiel-Geschäftsführer Holger von Berg.

Tränen könnten auch beim Blick auf die Finanzen fließen: 15 Millionen Euro kostet die Corona-Krise die Festspiele allein an Einnahmeverlusten. „Die Bayreuther Festspiele sind traditionell zu etwa 65 Prozent aus Eintrittskarten finanziert. Und diese Einnahmen fehlen natürlich vollkommen, wenn die Festspiele ausgesetzt werden müssen“, sagt von Berg. „Für dieses Jahr wird der Etat reichen, um die Kosten zu decken. Aber keiner weiß, was 2021 sein wird.“ Aus seiner Sicht kommt auf die Gesellschafter – die Bundesrepublik, den Freistaat Bayern, die Stadt und die Gesellschaft der Freunde von Bayreuth – bei der Planung der Festspiele ein größeres Risiko zu.

Trotz der Corona-Pandemie planen die Festspiele das kommende Jahr ausgerechnet mit Richard Wagners großen Chor-Opern, wie der kommissarische Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense sagt.

Sense vertritt die schwer erkrankte Festspielchefin Katharina Wagner bis zu ihrer für den Herbst angekündigten Rückkehr. Geplant sind eine Neuproduktion von „Der Fliegende Holländer“ mit der ersten Dirigentin in der Bayreuther Geschichte, deren Name noch ein Geheimnis ist, außerdem der „Lohengrin“, die „Meistersinger von Nürnberg“ und auch „Tannhäuser“, der eigentlich erst 2022 wieder auf dem Spielplan stehen sollte.

Parallel dazu sollen dann die Proben für den „Ring des Nibelungen“ von Regisseur Valentin Schwarz laufen, der eigentlich in diesem Jahr Premiere feiern sollte und nun auf 2022 verschoben wurde.


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