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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Bayreuth will seine Nazi-Vergangenheit besser aufarbeiten

29.08.2016

Bayreuth Die Bayreuther Festspiele wollen mit einem neuen Projekt ihre umstrittene Vergangenheit besser aufarbeiten. „Da wird es nächstes Jahr ein Symposium geben, ,Wagner im Nationalsozialismus’, zur Frage des Sündenfalls“, sagte Festspielleiterin Katharina Wagner am Sonntag. Die zweitägige Veranstaltung soll zu einer neuen Reihe mit dem Titel „Diskurs Bayreuth“ gehören. Die Familie Wagner hatte während der NS-Herrschaft enge Beziehungen zu Adolf Hitler unterhalten.

Auch um die Situation der Künste nach der sogenannten Stunde Null 1945 soll es gehen. Zudem sind vier Konzerte geplant, die Künstlern – von verfolgten Komponisten bis zur Nachkriegs-Avantgarde – Raum geben sollen.

Für die kommenden Spielzeiten gab Katharina Wagner nur eine Personalie bekannt. Der Nachfolger für den abgesprungenen Dirigenten Andris Nelsons, Hartmut Haenchen (73), wird auf dem Grünen Hügel auch im kommenden Jahr den „Parsifal“ dirigieren. „Dank des großen Erfolgs, den er dieses Jahr hatte“ – so begründete Wagner die Entscheidung. Nelsons (37) hatte ursprünglich die Wagner-Oper in diesem Jahr wie auch im nächsten dirigieren sollen, war aber Ende Juni überraschend aus Bayreuth abgereist. Haenchen war eingesprungen. Die genauen Gründe für Nelsons’ Abgang waren unklar geblieben.

Wer die Oper von 2018 an dirigieren wird, gab Wagner ebenso wenig bekannt wie Namen zu weiteren Inszenierungen.

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