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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Musik: Beethoven-Abend mit Witz und Charme

05.12.2011

DELMENHORST Shanghai, Peking, Delmenhorst. Eigentlich hat die Stadt an der Delme mit den Metropolen in China nicht viel gemein. In Delmenhorst gibt es keine Wolkenkratzer und auch die Einwohnerzahl ist hier deutlich kleiner. Für Pianist Justus Frantz aber kein Hindernis. Nachdem er zuletzt in den chinesischen Großstädten spielte, war er am Sonnabendabend zusammen mit der Philharmonie der Nationen unter der Leitung des Dirigenten Volker Schmidt-Gertenbach zu Gast im Theater „Kleines Haus“ in Delmenhorst.

Anlass für den Besuch war der 50. Geburtstag der Konzert- und Theaterdirektion. Gemeinsam mit den etwa 600 Besuchern im fast ausverkauften Theatersaal feierte Justus Frantz dies mit Werken von Ludwig van Beethoven.

Sowohl Frantz als auch Schmidt-Gertenbach ließen es sich am „Beethoven-Abend“ nicht nehmen, den Zuschauern die Stücke ganz genau zu erklären. Mit viel Witz und Charme erläuterten sie, was den Zuhörer als nächstes erwartet. Das kam beim Publikum gut an. Auf dem Programm standen unter anderem die Egmont-Ouvertüre f-Moll op. 84 und das 3. Konzert für Klavier und Orchester c-Moll op. 37.

Bereits 1961, als Helmut Mayer die Konzert- und Theaterdirektion ins Leben gerufen hatte, waren Frantz und Schmidt-Gertenbach zu Gast im Kleinen Haus. Seit 1976 leitet Ulrike Thümmel, Tochter von Helmut Mayer, die Direktion. Sie blickt auf eine erfolgreiche Zeit zurück. „Wir haben viel geschafft in Delmenhorst“, erzählt Thümmel. „Es gab viele tolle Begegnungen mit verschiedenen Künstlern. Da einen Höhepunkt zu nennen, ist schwer.“ Bekannte Künstler auf der Bühne des Kleinen Hauses waren unter anderem Volker Lechtenbrink, Klaus Jürgen Wussow, Hannes Läubin sowie das Tokyo String Quartett.

Nachdem das Foyer im November erneuert wurde, hofft Thümmel, dass bald auch der Saal des Kleinen Hauses ein neues Gesicht bekommt. „Dieses Haus muss zum zen­tralen Standort für kulturelle Veranstaltungen werden. Dazu gehört auch, dass der Saal erneuert wird“, so Thümmel.

Dass die Konzert- und Theaterdirektion in der Vergangenheit so erfolgreich war, liegt laut Thümmel auch am Publikum: „Delmenhorst hat immer zu unserem Programm gestanden. Ich hoffe, das bleibt auch in Zukunft so.“

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