Hohenkirchen - Die Kirche gut gefüllt, die Sänger und Musiker gut gestimmt: Das Dorfkonzert zum Dorffest Hohenkirchen war wieder sehr schön – und diesmal auch überraschend.

Denn der Posaunenchor machte gleich am Anfang mit seiner „Intrade“ klar, dass er sich seit Übernahme der Leitung durch Karsten Heger vor gut zwei Jahren immens gesteigert hat. Mit den Jazz-Standards „Tricky Trombone“, „Ice Cream“ und „Summertime“ brachten die Bläser dann kräftig Schwung in die Kirche.

Dass es auch ohne Klappen und Ventile geht, bewiesen die Jagdhornbläser Wangerland um Gerold Lauts: „Abend­ruf“, „Lützows wilde Jagd“, Echofanfare, „Eine kleine Jagdmusik“ und der „Zapfenstreich“ klangen wunderschön durch die St. Sixtus- und Sinicius-Kirche.

Zur Begrüßung hatte Pastorin Gabriele Streicher das Zitat „Die Lieblingssprache Gottes ist die Musik“, an den Anfang des 32. Dorfkonzerts gestellt. Und tatsächlich brachten alle Chöre und Ensembles mit ihrer lebensfrohen Musik die Zuhörer zum „Schwingen“.

Der Männergesangsverein „Liedertafel“ und der Frauenchor Hohenkirchen, beide geleitet von Dirigent Andreas Dörnath, traten mal zusammen, mal getrennt auf – „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Schifferlied“ und „Musik ist mein Leben“ waren einige der gemeinsamen Lieder.

Ganz still wurde es, als bei „Wenn ich ein Glöckchen wär“ von Franz Xaver Engelhart Andreas Dörnath mit dem Solo-Part „Ave Maria“ die Kirche ausfüllte.

Ihm galt am Ende des Konzerts auch der besondere Dank von Elke Janssen vom Frauenchor: Er müsse bei den Proben mit den beiden Chören immer viel Geduld aufbringen. Doch ganz offensichtlich trägt Dörnaths Geduld und Mühe reiche Früchte.