BERGEDORF - Wer am Wochende Harmonie sucht, dabei aber auch Action will und noch etwas lernen möchte, ist auf dem Klosterfest in Bergedorf genau richtig. Am Sonntag, 7. Juni, ab 11 Uhr ist auch in diesem Jahr auf dem Hof Logemann, Am Alten Kloster 1, wieder ein buntes Programm geplant.
Bei Führungen durch die Klosterkapelle und den Heilkräutergarten kann man sich über die Historie des Klosters informieren. Maler Bernhard Kühntopf hat die Geschichte in 10 Bildern festgehalten, die in der Klosterstube ausgestellt sind.
Der Höhepunkt des Festes ist wohl das Historienspiel um den Meuchelmord an Graf Christian von Oldenburg (die NWZ berichtete). Das Schauspiel stellt den ältesten TatOrt im Rahmen des 750. Burgjubiläums in Delmenhorst dar und findet um 14.30 Uhr statt.
„Hier hat man Weltgeschichte vor der Haustür“, sagt Gerhard Kaldewei, Museumsleiter aus Delmenhorst. „Immerhin kam der Graf von einem Kreuzzug ins Heilige Land unter Kaiser Barbarossa zurück und wurde dann kurz vor der Heimat wegen so einer Erbschaftsbanalität von seinem Bruder ermordet.“
Wie es im Mittelalter zuging, demonstrieren auch die Schwertkämpfer um 12 und 16 Uhr sowie die Bogenschützen. Beschaulicher geht es bei der Kräuterfrau, dem Imker, den Spinnfrauen und den vielen anderen Ständen zu.
Für geistige Harmonie sorgen Harfenklänge, für das leibliche Wohl gibt es frisch gebackenes Brot, Forelle, Klosterbier und Milchprodukte aus dem Melkhus. Der Eintritt kostet drei Euro, für Kinder bis zu einem Schwertmaß von 1,25 Meter ist er frei.
Chöre gestalten Gottesdienst mit
