Berlin - Mit einer spektakulären Feuershow haben die Brachial-Rocker von Rammstein ihr neues Album in Berlin präsentiert. Für die Musiker um Frontmann Till Lindemann war das seit Monaten ausverkaufte Konzert im Olympiastadion ein Heimspiel – schließlich wurde Rammstein 1994 in der Hauptstadt gegründet. Mehr als zwei Stunden lang feuerte die international gefeierte Band am Samstag martialische Klänge ab. Immer wieder stießen Feuerfontänen in den Nachthimmel.
Rammstein hat gerade das siebte Studioalbum veröffentlicht, das erste seit zehn Jahren. Das titellose Werk stieg in der ersten Woche in gleich 14 Ländern an der Chartspitze ein, jetzt spielt die Band ihre bislang größte Europa-Stadion-Tour.
„Deutschland“ heißt zwar eines der neuen Lieder, und im Video sind Bandmitglieder in Kleidung zu sehen, die der von KZ-Häftlingen ähnelt. Doch der Song ist eine brutale Abrechnung mit 2000 Jahren deutscher Geschichte. Rammstein weiß zu provozieren, Grenzen auch zu überschreiten.
