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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Heckels „Blaue Iris“ verfehlt Schätzpreis

01.12.2018

Berlin /Dangast Für das Los Nummer elf – „Blaue Iris“ von Erich Heckel – ging es am Donnerstag genauso schnell wie für alle anderen ausgewählten Kunstwerke dieses Abends, doch ein Ergebnis gab es auch am Freitag nicht. Man stehe derzeit noch mit einem Kunden in Verhandlungen, teilte das renommierte Auktionshaus Grisebach in Berlin mit, ohne weitere Details zu nennen.

Das Gemälde aus dem Jahr 1908, bei einem Sommeraufenthalt des „Brücke“-Malers in Dangast entstanden, sollte neben Arbeiten unter anderem von Käthe Kollwitz, Ernst Ludwig Kirchner und Lovis Corinth unter den Hammer kommen – zu einem sensationellen Schätzpreis von einer bis anderthalb Millionen Euro. Doch die Versteigerung endete bei einer Summe von 950 000 Euro, das Bild fand zunächst keinen Käufer.

Wenig verwundert zeigte sich am Freitag Dr. Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg, der den Kunstmarkt seit Jahren beobachtet. Der Schätzpreis war seiner Ansicht nach zu hoch angesetzt. Realistisch für das Werk und die Zeit seien 600 000 bis 800 00 Euro. Heckel sei international nicht so hoch platziert wie Kirchner.

Regina Jerichow Stellv. Redaktionsleitung / Kulturredaktion
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