BERLIN - Es gab nicht nur das Attentat von Stauffenberg, und viele im Schatten des 20. Juli 1944 sind bis heute zu Unrecht vergessen. Einer von ihnen ist Martin Hauber, der Hitler mit einem Flugzeug voller Sprengstoff in Nürnberg während eines Reichsparteitags töten wollte. Die etwas spröde Sprache der Autoren Viktor Glass und Heinz Keller, die tatsächlich gemeinsam einen Roman verfassten, wird durch die Schilderung der unerhörten Begebenheit eher nebensächlich. „Das Attentat des Herrn Hauber“ ist ein faszinierendes Werk (Rotbuch, 348 Seiten, 19,95 Euro).