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NWZonline.de Nachrichten Kultur

Fotografie: Als die Hauptstadt restlos in Trümmern lag

09.09.2020

Berlin Eine Ausstellung mit Werken des Kriegsfotografen Robert Capa (1913-1954) zeigt die Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Die Schau „Berlin Sommer 1945“ ist ab 10. September bis zum 9. Mai 2021 in den historischen Räumen der Neuen Synagoge in Berlin zu sehen, wie die Stiftung am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Sie zeigt den Angaben zufolge „weitgehend unbekannte“ Bilder, die Capa im Sommer 1945 in Berlin aufnahm. Mit distanziertem Blick habe der Fotograf die befreite und zerstörte Stadt, alliierte Soldaten und Berliner Bürger fotografiert, sagte Kuratorin Chana Schütz während des Ausstellungsrundgangs.

Der ungarisch-jüdische Capa gilt als einer der bedeutenden Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er wurde unter dem Namen Endre Ernő Friedmann in Budapest geboren. Seine Karriere begann 1931 in Berlin, wo er ein Studium der Journalistik an der Deutschen Hochschule für Politik aufnahm und als Fotolaborant beim Ullstein Verlag sowie als Fotoassistent beim Deutschen Photodienst arbeitete.

1932 wurden seine ersten Fotos in der Zeitung Berliner Weltspiegel veröffentlicht. Sie zeigen Leo Trotzki bei einer Rede in Kopenhagen. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 reiste er zunächst nach Wien und anschließend nach Paris. Dort lernte er die Fotografen André Kertész, David „Chim“ Seymour und Henri Cartier- Bresson kennen, mit denen er sich anfreundete. Mit den beiden letztgenannten Bildreportern gründete Capa 1947 die Fotoagentur Magnum.

Im Zweiten Weltkrieg fotografierte er als Kriegsberichterstatter für die Zeitschriften Time, Life und Collier’s unter anderem bei der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944, an Omaha Beach. Hier entstanden seine, neben dem Foto des gefallenen republikanischen Soldaten im Spanischen Bürgerkrieg im Jahr 1936, berühmtesten Bilder.


     www.centrumjudaicum.de 
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