BERLIN - Zum Abschluss des Kleist-Jahres ist in Berlin eine Gedenkstätte für den Dichter eröffnet worden. Zu seinem 200. Todestag erinnerten am Montag zudem Künstler in aller Welt mit einer internationalen Lesung an Heinrich von Kleist. Der Erzähler und Dramatiker („Der zerbrochne Krug“) hatte sich am 21. November 1811 mit seiner Freundin Henriette Vogel am Berliner Wannsee erschossen. Das Grab am Todesort wurde im Kleist-Jahr denkmalgerecht saniert, das umliegende Gelände in einen Landschaftspark verwandelt. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) legte zur Eröffnung der neuen Gedenkstätte einen Kranz nieder.