BERLIN - BERLIN/DPA - Die Berliner Opernfrage wird zum internationalen Thema: Die Intendanten Gérard Mortier (Paris), Peter Ruzicka (Salzburg) und Andreas Mölich-Zebhauser (Baden-Baden) haben Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) zu einem raschen Kurswechsel aufgefordert. „Die drei Häuser müssen unter eine künstlerische Leitung, ohne Wenn und Aber“, sagt Mölich-Zebhauser der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Ein gemeinsamer Etat für die Opern ist eine wichtige Bedingung“, meinte Ruzicka. Mortier plädierte zumindest für die schnelle Zusammenlegung von Deutscher- und Staatsoper. Berlin brauche nun einen Runden Tisch.
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