BERLIN - Über Jahre war Robert Schumann (Pascal Greggory) auf Tournee. Jetzt will der Komponist sesshaft werden. Dazu nimmt er 1850 die Stelle des Städtischen Musikdirektors von Düsseldorf an. Doch die Arbeit ist ihm zuwider; zudem lässt seine Gesundheit zu wünschen übrig. Folglich muss Gattin Clara (Martina Gedeck) einspringen. Als Frau hat sie einen schweren Stand. Trotzdem leitet sie das Orchester. Erst als der junge Johannes Brahms (Malik Zidi) bei den Schumanns einzieht, droht sie sich zu verzetteln . . .
In „Geliebte Clara“ entwirft Regisseurin Helma Sanders-Brahms einen Blick auf das Leben der begnadeten Pianistin Clara Schumann. Der Film entwickelt sich zu einem Porträt über eine Ehefrau und Mutter, die sich nicht im Schatten ihres erfolgreichen Mannes versteckt.
Die Regisseurin, selbst übrigens eine Nachfahrin des Hamburger Komponisten Brahms, begibt sich nicht ins Reich der Spekulationen. Getragen wird das Drama von einer Martina Gedeck. „Geliebte Clara“ ist das Porträt einer Frau, deren Gesicht bis heute mit der deutschen Romantik verbunden ist.
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