BERLIN - BERLIN/DPA - Nach dem MoMA-Bilderfest und der Picasso-Schau bietet Berlin wieder Kunst total: Mit einer Ausstellung über die Melancholie präsentiert die Neue Nationalgalerie bis zum 7. Mai fast 400 Gemälde und Skulpturen aus zwei Jahrtausenden. „Melancholie. Genie und Wahnsinn in der Kunst“ – unter diesem Titel geht die Schau „dem europäischsten aller Gefühle“ als Triebfeder für künstlerisches Schaffen nach. Zu sehen ist eine beeindruckende Auswahl von Schlüsselwerken der abendländischen Kunst – von Albrecht Dürers Kupferstich „Melancholia I“ bis Andy Warhols düsteres Selbstporträt von 1967.
„Melancholie – das ist nobelste Gefühl, das Europa je entwickelt hat und darf nicht mit der deutschen Depression verwechselt werden“, sagte der Generaldirektor von Berlins Staatlichen Museen, Peter-Klaus Schuster, zur Eröffnung. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit Frankreichs Nationalmuseen und wurde im Pariser Grand Palais bereits von 330 000 Besuchern gesehen. Mit Unterstützung des Fördervereins der Neuen Nationalgalerie zeigt die mit 3000 Quadratmetern doppelt so große Berliner Schau auch mehr deutsche Künstler sowie Leihgaben aus wissenschaftlichen Sammlungen.
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