BERLIN/PRORA - Mit einer „Rügener Resolution“ haben am Wochenende Vertreter der Akademie der Künste in Berlin den Erhalt und die Förderung des Dokumentationszentrums Prora gefordert. Die Einrichtung auf dem Gelände des ehemaligen Kraft-durch-Freude-Bades müsse als nationale Aufgabe zur Geschichtsvermittlung und Aufklärung über die Schreckensherrschaft der nationalsozialistischen Diktatur betrachtet werden, heißt es in dem von der Frühjahrsversammlung verabschiedeten Papier. Darin kritisieren die Unterzeichner, dass die Einrichtung nicht nur unter kaum zumutbaren Umständen ihre Arbeit leisten müsse, sondern auch in ihrem Bestand gefährdet sei. Den neuen Investor des Blocks 3 forderten sie auf, das Zentrum in seiner jetzigen Form zu erhalten.
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