BERNE - Im Rahmen des Projektes „Yangpela Didiman“ (auf deutsch: Junge Bauern) der ev. luth. Kirche in Papua-Neuguinea, lernen junge Frauen und Männer alles über Landwirtschaft und Viehzucht.
Die Aktion „Brot für die Welt“ unterstützt das Programm. Mit dem 34. Basar „Brot für die Welt“, der kommenden Sonntag, 28. November, in der Pausenhalle des Schulzentrums stattfindet, unterstützt die ev. Kirchengemeinde Berne dieses ehrgeizige Projekt
Seit drei Jahrzehnten engagiert sich die ev. luth. Kirche von Papua-Neuguinea in dem drittgrößten Inselstaat der Welt für eine nachhaltige Entwicklung des Landes vor allem in Regionen, die so abgelegen sind, dass staatliche Programme sie nicht erreichen.
Die Absolventen des Projektes wirken anschließend als Multiplikatoren, denn sie geben das Erlernte an Nachbarn weiter. Inzwischen ernten die Dorfbewohner so viel Kohl und Gemüse, dass sie jede Woche etliche Säcke davon in der Stadt verkaufen.
Mit fünfzig Prozent der Basar-Einnahmen wird die Aktion im Inselstaat. Die restlichen 50 Prozent sollen, wie bereits im vergangenen Jahr, das Projekt „An einem Strang ziehen“ im russischen Irkutsk unterstützen. Hier baut der Geistliche Thomas Graf Grote eine christliche Gemeinde auf und engagiert sich insbesondere im Bereich der Jugendarbeit.
„Ich möchte Bewusstsein für die gemeinsame Arbeit als Kirche wecken“, beschreibt Graf Grote sein Engagement. Er weiß das Interesse an seiner Arbeit durch die Berner Bevölkerung sehr zu schätzen. Die Vorbereitungen für den Basar „Brot für die Welt“ laufen auf Hochtouren. Nach dem Gottesdienst am 1. Advent, erwartet die Basarbesucher wieder ein umfangreiches Angebot.
Weihnachtsdekorationen, Adventsgestecke, Teddybären, beschriftete Weihnachtskugeln sowie eine Rezeptsammlung von Kindern für Kinder werden angeboten. Das kulinarische Angebot ist ebenso vielfältig. Attraktiv sind die Gewinne der Tombola – sicher werden die Lose wieder großen Absatz finden. Um 15 Uhr gibt es eine Vorführung des Kindertheaters des Spielmannszuges Neuenkoop/Köterende. Kuchen-, Torten- und Salatspenden können vor dem Gottesdienst in der Pausenhalle abgegeben werden. Die Kirchenältesten freuen sich auf viele Gäste, die die beiden Projekte durch ihren Besuch unterstützen.
