BERNE - Musik, Tanz, gute Gespräche – der 3. Internationale Frauentag in Berne am Freitag, 12. März, lädt zum Austausch ein. Da darf auch gutes Essen nicht fehlen. Für das kulinarische Programm hat sich Stefanie Hanft, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Berne, in diesem Jahr etwas Neues ausgedacht.
Das Buffet für die Gäste kommt von den Frauen des Projektes „Aufbruch“. Dort erarbeiten sie sich eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin. 18 Monate lang bekommen 24 Teilnehmerinnen eine theoretische und praktische Ausbildung. „Ziel ist es, die Frauen über diesen Quereinstieg ins Berufsleben einzugliedern“, erklärte Kursleiterin Carmen Grießhammer-Klose am Dienstag. „Die Teilnehmerinnen kommen aus der ganzen Wesermarsch, von Nordenham bis Lemwerder.“ Am Ende der Ausbildung legen sie eine Prüfung vor der Landwirtschaftskammer Oldenburg ab.
Das Projekt wird von der Kreisvolkshochschule Wesermarsch, dem Europäischen Sozialfond und der Agentur für Arbeit getragen. Teilnehmen dürfen Frauen, die viereinhalb Jahre eine Familie mit Kind geführt haben. Den Internationalen Frauentag in Berne wollen die angehenden Hauswirtschafterinnen nutzen, um Erfahrungen zu sammeln.
Stefanie Hanft freute sich über die gute Kooperation. „So können wir ein internationales Fingerfood-Buffet zum Selbstkostenpreis bieten.“ Der Eintritt für den Frauentag in der Comenius-Grundschule kostet 8 Euro. Beginn der Veranstaltung ist um 18.45 Uhr.
Das Programm wird von den Landfrauen Berne/Stedingen, den Landfrauen Neuenkoop, dem Frauenkreis Neuenkoop, dem Stedinger Turnverein und dem Frauenfrühstück der Kulturmühle unterstützt. Zu Beginn der Veranstaltung tritt eine Line-Dance-Gruppe aus Bremerhaven auf, die auch eine Überraschung im Gepäck hat. Später zeigt die Schulband, des Schulzentrums, was sie kann. Auch eine Jazztanzgruppe des Stedinger Turnvereins tritt auf. Eine weitere musikalische Einlage kommt dann von Britta und Joachim Dinkelbach aus Berne.
Karten für den Internationalen Frauentag gibt es im Café 21 in Neuenhuntorfermoor, bei Ilkas Blumenkörbchen, bei Friseur Stöver in Motzen und bei Wäscheck Wichmann in Berne.
„Es wäre schön, wenn der Vorverkauf schon jetzt gut anläuft, dann können wir die Portionen beim Buffet besser planen“, wünschte sich Stefanie Hanft.
