Berne - Der Kuchen bis auf den letzten Krümel ausverkauft – so etwas hatte es beim vorweihnachtlichen Basar des Altenclubs Berne noch nie gegeben. Riesig war bei bestem Wetter der Ansturm auf den Ratssaal, wo die Veranstaltung jedes Jahr mit der Möglichkeit zum gemütlichen Kaffeeklatsch oder der Anschaffung von allem möglichen Handgemachten lockt.

Ganz neu waren die Socken im Glas, die die Vorsitzende Edeltraut Wyludda neben lustigen Figuren oder selbst gemachten Likören im Angebot hatte.

Dinge aus vergangenen Zeiten zeigten dagegen die hübschen Hochglanzpostkarten von Annemarie Bauer. Die ehemalige Molkerei, die abgerissene Hubbrücke oder Impressionen von der Juliusplate hatte sie mit ihrer noch mit einem Film bestückten Spiegelreflex eingefangen. Doch irgendwann sei ihr der Fortschritt davon gelaufen, begründet die talentierte Fotografin, warum sie dieses Hobby inzwischen an den Nagel gehängt hat. Neben dem Malen schreibt Annemarie Bauer nun weihnachtliche Geschichten, die sie auf Wunsch vorträgt.

Als Mutter-Tochter-Gespann nahmen Heike und Alexa Laackmann zum ersten Mal am Basar teil. Viele Blicke zogen die leuchtenden, weihnachtlichen Dekorationen und Lampen mit Sternenfolie auf sich.

Nicht ganz so wie erhofft, lief es am Tisch nebenan, an dem Hanne Juhre getöpferte Tiere anbot. Enten mit frecher Feder auf dem Kopf, tollpatschige Schweinchen oder Nilpferde gab es dort zu bestaunen. Aber auch Holzsägearbeiten, Schmuck aus Besteckteilen und vieles mehr waren in der Mitte des Saals ausgestellt.

Jedoch nicht das Verkaufen, sondern der gemütliche Plausch stand an diesem Tag fast überall im Vordergrund. Und der machte auch später beim Kaffee ohne Kuchen noch viel Spaß.