Augustfehn - Für Schirin Khorram ist es eine Premiere. Noch nie habe sie mit behinderten Menschen gearbeitet, sagt sie, sich das aber schon lange gewünscht. Die Augustfehner Künstlerin erfüllt sich nun diesen Wunsch. Gemeinsam mit Marianne Garbe vom Oldenburger Blauschimmel-Atelier organisiert sie ein entsprechendes Kunst-Projekt, an dem sich aber auch Personen ohne Handicap beteiligen können.

An sechs Nachmittagen treffen sich die Teilnehmer im Gemeindehaus der Friedenskirche an der Stahlwerkstraße in Augustfehn. Am 21. Juni (15 bis 18 Uhr) geht es los. Bis einschließlich 26. Juli heißt es jeden Sonnabend (dann immer von 14 bis 18 Uhr) „Ich sehe was, was Du nicht siehst“.

Das Konzept beschreibt Schirin Khorram so: „Jeder Teilnehmer malt sich und seine Geschichte, malt, was ihn bewegt, was ihm wichtig ist, seine Vorlieben. Dazu werden die Umrisse auf Papier oder Leinwand gezeichnet.“ Diese groben Umrisse werden anschließend mit den unterschiedlichsten Materialien ausgefüllt.

„Jeder arbeitet in seinem Tempo, mit seinen Fähigkeiten“, betont Khorram. Sie ist sich sicher, dass „die Vielfältigkeit der Menschen spannende Sachen hervorbringt“. Es entstünden ganz besondere lebensgroße Selbstporträts. Pläne für die Zeit nach dem Projekt gibt es auch bereits. Die im Gemeindehaus gemalten, gezeichneten und gebastelten Werke könnten später beispielsweise in einer Ausstellung gezeigt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Blauschimmel-Atelier in Oldenburg unter t  0441/2480999.

Kerstin Buttkus
Kerstin Buttkus Kanalmanagement