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Benefizkonzert Beste Stimmung beim Konzert der Bigband der Bundeswehr in Oldenburg

OLDENBURG - Als die Band zum Abschluss des Abends das brasilianische Stück „Tristeza“ anstimmte, erreichte die Stimmung auf dem Oldenburger Rathausmarkt ihren Höhepunkt. Die Zuhörer des

NWZ

 -Benefizkonzerts waren gerührt und begeistert. Sie hätten der Big Band der Bundeswehr gern noch viel länger zugehört und sich an der schwungvollen Musik des Spitzenorchesters erwärmt.

Nur wenige Takte hatte es etwa zwei Stunden vorher gedauert, bis sich die 26 Musiker unter Leitung von Oberstleutnant Christoph Lieder in die Herzen der Zuschauer gespielt hatten. Hohe Perfektion der Band und passende Auswahl der Musik waren die Zutaten für einen wunderbaren Abend.

Bilder von dem Konzert (1)

Bilder von dem Konzert (2)

Bilder von der After Show Party

Gershwin-Sound, Shirley-Bassey-Songs und Queen-Titel trafen den Geschmack des Publikums ebenso wie romantische Akzente – so bei andalusischen Träumen oder dem Welthit „I Will Always Love You“. Spitzenklasse auch die Sängerin Bwalya aus Sambia.

Gut zwölf Stunden vor Konzertbeginn hatten die Bühnentechniker der Big Band den Platz zwischen Rathaus und Lambertikirche in Beschlag genommen. Insgesamt 18 Mann waren morgens an dem Aufbau der mobilen Riesenbühne beteiligt, am Nachmittag kam die Ton- und Lichttechnik dazu, bevor später die Musiker anreisten.

Wegen eines Kirchenkonzerts wurde die Tonprobe auf 20 Uhr verschoben – bevor Moderator Thomas Ernst um 20.30 Uhr das Publikum begrüßte und den guten Zweck des Benefizkonzerts vorstellte. Die Spendeneinnahmen des Abends gehen ungeschmälert an den Oldenburger Verein „Kinder in Haiti“, der in Haiti zwei Waisenhäuser unterhält.

Eingesammelt wurden die Spendengelder von den Schirmherren des Abends, Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey und Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner, sowie prominenten Helfern – dabei auch Miss Germany Anne Julia Hagen sowie das Gesangsduo Judith & Mel.

Die Big Band der Bundeswehr spielte am Freitag in Oldenburg das dritte Konzert dieser Woche. Zuvor war sie bereits in Zweibrücken (Montag) und Idar-Oberstein (Dienstag) aufgetreten.

Unterstützt wurde das Benefizkonzert sowohl durch die Oldenburger Stadtverwaltung und die Polizei als auch durch das Rote Kreuz, das sich mit Sanitäter für Hilfseinsätze bereithielt.

Die Gastronomie am Oldenburger Rathausmarkt stellte sich ebenfalls in den Dienst der guten Sache. Im „Kranich“ gab es nach dem Konzert eine Sinatra-Show mit Oldenburgs „Frankie Boy“ Jens Sörensen. Dort wurde ebenso wie im Café „Bar Celona“ und im „César“ um Spenden gebeten.

Schon im Vorfeld überwiesen Leserinnen und Leser der

NWZ

  etwa 15 000 Euro auf ein entsprechendes Spendenkonto. Symbolische Schecks wurden von Schülern und Auszubildenden überreicht.
Jürgen Westerhoff
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