Gizalki/Apen - Schön war sie, unterhaltsam und informativ – die Reise nach Gizalki. Harald Schmidt, Vorsitzender des Aper Gemeinderates und im Verein zur Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden Gizalki und Apen aktiv, berichtete jetzt nach der Rückkehr aus Polen von einer rundum gelungenen Tour, die die Delegation aus dem Ammerland unternommen habe.
Die Tage bei den Freunden seien voller vielfältiger Eindrücke gewesen, sagte Schmidt in der Rückschau. Man sah sich beispielsweise bei einer Busfahrt durch den Bezirk Großpolen diverse Infrastruktur-Projekte an. Auf ganz besonderes Interesse stieß dabei das neue Klärwerk, dessen Bau – auch durch intensive Fürsprache aus Apen – von der Europäischen Union stark bezuschusst worden war. Über politische Zusammenhänge erfuhren die Gäste etwas bei Zusammentreffen mit Bürgermeister Robert Loza und dem Ratsvorsitzenden Roman Rojewski.
„Die Fortschritte in Gizalki und in der Umgebung sind seit Bestehen unserer Verbindung groß“, so Schmidt, der bei der mehrtägigen Reise den gerade wiedergewählten, nun aber verhinderten Fördervereins-Vorsitzenden Hermann Tammen vertrat. 1997 wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt. Der Austausch ist immer noch rege.
Zur guten Tradition ist es für die Ammerländer inzwischen geworden, Ende Juni die rund 800 Kilometer Richtung Osten zuzurückzulegen. Dann steht in Gizalki das stimmungsvolle Mittsommernachtsfest auf dem Programm.
Bei fröhlicher Musik, für die diesmal unter anderen die Jagdhornbläser aus Godensholt sorgten, leckeren Speisen und dem einen oder anderen Getränk ließ es sich wieder gut ins Gespräch kommen. Unter den Gästen waren auch Vertreter aus Gizalkis anderen Partnergemeinden, die in der Slowakei, Ungarn und Belgien liegen, berichtete Harald Schmidt.
Für den Gegenbesuch im kommenden Jahr hat der Förderverein eine besondere Idee. „Wir könnten uns vorstellen, dass die Delegation aus Gizalki zu uns kommt, wenn 2014 in Westerstede die Rhodo veranstaltet wird“, sagt Schmidt. Für die Polen seien die Blütenpracht und das üppige Grün ganz bestimmt sehenswert. „Um Gizalki herum gibt es nämlich fast nur Kiefern, der Boden ist sandig, und das Getreide, das da wächst, wird nicht besonders hoch“, weiß Schmidt aus eigener Anschauung.
