Bösel - Herbstzeit – das heißt Erntezeit. Das gilt auch für die Streuobstwiese am Sandker Weg vom Bezirk Nord des Böseler Heimatvereins. Die Baumpaten und einige Interessenten waren jetzt zum Erntefest gekommen. Nach einer Stärkung mit Kaffee, Tee und selbst gebackenem Kuchen, Stuten und Kürbisbrot, ging es auf die Streuobstwiese zur Arbeit. Hier war Baumpflege angesagt, und die Bäume wurden winterfest gemacht. Leimringe wurden angebracht und die Bäume gekalkt. Auch der Umfang der Bäume wurde gemessen.

Als „Kellermeister“ betätigten sich Theo Gelhaus und Bernd Runden. Sie machten sich daran, einen Teil des geernteten Obstes zu Saft zu pressen, der dann gerne verköstigt wurde. Anschließend war gemütliches Beisammensein angesagt.

Die Streuobstwiese des Bezirks Nord vom Böseler Heimatverein ist 1999 angelegt worden. Sie ist aus der Idee des damaligen Bezirksvorstandes entstanden. Zu nennen ist hier auch Hermann Runden, der sich stets auf der Streuobstwiese engagiert. Heinrich Looschen, seit Jahren Vorstandsmitglied, stellte am Sandker Weg das Grundstück zur Verfügung.

Hier sind dann Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume der alten Sorten mit renommierten Namen wie zum Beispiel „Conference Birne“, „Wildeshauser Goldrenette“, „Gelber Münsterländer“, „Groninger Krone“ oder „Geheimrat Dr. Oldenburg“ gepflanzt worden. Schnell waren Baumpaten gefunden.

Zweimal im Jahr treffen sich die Baumpaten: einmal im Frühjahr zur Baumpflege und dann im Herbst zum Erntefest.