BETHEN - Mehr als 200 Angehörige katholischer Kirchenchöre aus den Pfarreien des Offizialatsbezirks Oldenburg zwischen Nordseeküste und Osnabrücker Land haben sich am Sonnabend zum ersten „Oldenburger Chortag“ in Bethen versammelt. Nach einem musikalischen Morgenlob mit dem Diözesanpräses des Cäcilienverbandes im Bistum Münster, Dr. Egon Mielenbrink, konzentrierten sich die Chortagsteilnehmer im neuen Bether Wallfahrtszentrum in acht Workshops auf spezielle Themen aus Theorie und Praxis des kirchlichen Chorgesangs.
Höhepunkt der Tagesveranstaltung war ein festliches Pontikalamt (Gottesdienst) mit Weihbischof Heinrich Timmerevers und Wallfahrtspfarrer Monsignore Dr. Dirk Költgen. Dirigiert von Regionalkantor Stefan Decker (Vechta) und begleitet von Karsten Klinker (Cloppenburg) an der Orgel brachte dieser „Großchor“ aller Festtagsteilnehmer in vielstimmiger Harmonie die St. Marien Basilika zu einer Klangfülle, „die nur ganz selten zu hören ist“, zeigte sich Wallfahrtspfarrer Költgen beeindruckt.
„Mit Ihrem Singen zur Ehre Gottes verbinden Sie den ganzen Offizialatsbezirk“, dankte Weihbischof Timmerevers den Sängerinnen und Sängern aus den sechs Landkreisen und drei kreisfreien Städten des Oldenburger Landes.
Den Chorgesang deutete Timmerevers in seiner Predigt als Sinnbild für das Leben jedes Christen in der Kirche. Christ sei man nicht für sich allein, sondern in geschwisterlicher Gemeinschaft mit anderen. Der Gleichklang der Herzen und die Nähe zu Gott werde im gemeinschaftlichen Singen besonders erfahrbar.
Timmerevers besonderer Dank galt den Kirchenmusikern um Regionalkantor Decker, die den Oldenburger Chortag organisiert hatten.
