Ganderkesee - Eine Faschingseröffnung ohne Prinzenpaar? Hat es nie gegeben in Ganderkesee und wird es auch diesmal nicht geben – obwohl das Prinzengreifkommando spät dran ist: 20 Tage vor dem 11. 11. stehen die künftigen Tollitäten noch nicht fest. „Wir haben jemanden in Aussicht“, mehr wollte Uwe Meyer, Präsident der Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) und zugleich Mitglied der Suchmannschaft, nicht verraten. Nur sei die Sache urlaubsbedingt noch nicht in trockenen Tüchern. Und wer es sein wird? Das bleibt wie immer das bestgehütete Herbstgeheimnis in Ganderkesee.
Abgeschlossen ist indes die Planung für den Sessionsstart, der am 11. November traditionell im Gasthof Witte in Immer erfolgt. Ein „knackiges Programm“ kündigt Gerrit Meyer vom Regieteam an, hüllt sich aber über Einzelheiten in Schweigen – auch das hat Tradition im Fasching. Drei Bühnen-Acts werde es geben, verrät Meyer, eine Mischung aus Musik, Tanz und Comedy nach dem Motto: „Keine Experimente“.
Um 20 Uhr beginnt die Faschingseröffnung, gegen 21.45 Uhr dürfte der Unterhaltungsteil vorüber sein, die Stimmung aber noch ansteigen: Denn dann gilt es, die Nachfolger von Prinz Olaf I. und Prinzessin Anke II. samt Ehrendamen und Nachwuchstollitäten zu feiern.
Kein Geheimnis ist zumindest eine Personalie des Faschings: Die Regie hat Verstärkung bekommen. Nachdem die bisherigen Programmplaner für den 11. 11. und die Büttenabende, Gerrit Meyer und Sina Kuhrke, im vergangenen Jahr schon vom „Praktikanten“ Carlos Fleischer unterstützt wurden, der inzwischen fest zum Team gehört, stoßen nun noch Kirstin Rohlfs und Jens Hambach dazu. Beide haben langjährige Bühnenerfahrung mit den Lollypops gesammelt.
„Die beiden wissen, worauf es ankommt“, ist Gerrit Meyer überzeugt. Und das kann nur von Vorteil sein in einer Session, die wegen ihrer Kürze schnelles Handeln und Entscheiden verlangt. Schon Ende November, so Meyer, sollen sich die Büttenabendgruppen dem Casting stellen.
