Nordenham - Die drei Freundinnen Pia Abdin, Rebecca Lauterbach und Stefanie Walter teilen eine große Leidenschaft: die Musik. Mit ihrem selbstkomponierten Lied „Irgendwann in Nordenham“ nimmt das Trio mit dem Namen Antiblue3 am Nordenhamer Song-Contest teil.
Letzte Feinheiten
Die ersten Ideen für das Loblied auf die Heimatstadt entstanden Ende Juni. Bis einen Tag vor Einsendeschluss wurde dann noch kräftig an den Feinheiten gefeilt. „Nachdem die Melodie stand, ging das Schreiben der ersten Songtexte ganz schnell“, erinnert sich Rebecca Lauterbach. Begleitet wird der Gesang der 17-jährigen Schülerinnen von einer Akustik- und einer E-Gitarre, die sie selbst spielen. Musik und Gesang hielten das Trio relativ schlicht. „Wir finden, dass unser Song trotz der ruhigen Töne Ohrwurmcharakter hat“, so Rebecca Lauterbach.
Der Entschluss, beim Song-Contest teilzunehmen, fiel in der Mädchenclique eher spontan. Neben dem Preisgeld motivierte vor allem der Gedanke, ein eigenes Lied zu komponieren. „Seit etwa fünf Jahren sind wir gute Freundinnen und lieben es, zusammen Musik zu machen“, sagt Pia Abdin, „Bisher haben wir jedoch nur Lieder gecovert und sie zu Hause gespielt.“
Neben der Musik teilen die drei Schülerinnen die Liebe zu Nordenham. In ihrem Lied singen sie von den Festen und Orten, die ihre Heimatstadt so einzigartig und liebenswert machen.
Am liebsten am Strand
„Der Strand ist unser Lieblingsplatz. Hier kann man wirklich nachvollziehen, warum Urlauber in unsere Stadt kommen“, findet Rebecca Lauterbach.
Obwohl das Lied „Irgendwann in Nordenham“ gerade einmal einen Monat alt ist, existiert der Gruppenname Antiblue3 bereits seit einem Jahr. Auf dem Fonsstock-Festival 2013 plauderten die drei Freundinnen mit den Mitgliedern einer britischen Punkband. Diese schlugen den Mädchen den eingängigen Namen vor.
Die Wahl des Nordenham-Songs läuft bis zum 11. September im Internet unter www.nordenham.net und per Stimmkarten, die es in der NMT-Geschäftsstelle am Marktplatz gibt.
