Vorstandsdamen der Ortslandfrauenvereine sowie das Vorstandsteam der Kreisarbeitsgemeinschaft Friesland-Wilhelmshaven haben Fachberaterin und Geschäftsführerin Erika Lübben (ovales Bild, rechts) mit einer Überraschung in den Ruhestand verabschiedet: Die Frauen luden Erika Lübben auf dem Hof der Familie Kleihauer in Schreiersort zum Rosenempfang ein. Ellen Kromminga-Jabben (links) lobte in ihrer Laudatio, Erika Lübben habe stets ein offenes Ohr für jede Landfrau gehabt. „Wenn jemand das Wort ,LandFrau‘ in unserer Region geprägt hat, dann bist du das“, sagte Ellen Kromminga-Jabben. Erika Lübben nannte es ein Privileg, 39 Jahre in ihrem Traumberuf gearbeitet zu haben. Nach ihrer Gesellenprüfung zur ländlichen Hauswirtschafterin besuchte sie die Landfrauenschule in Stade, die sie als Hauswirtschaftsleiterin abschloss. Als eine der letzten Prüflinge absolvierte sie an der Landwirtschaftskammer Weser-Ems die Ausbildung zur Landfrauenberaterin. Die Entwicklung des ländlichen Raumes liegt ihr besonders am Herzen, genauso wie die Hauswirtschaft und Landwirtschaft. Trotz alledem geht sie auch mit einem lachenden Auge in die nächste Lebensphase. „Als erstes wird der Wecker verstellt, morgens in Ruhe die Tageszeitung gelesen und sich mehr Zeit fürs Kochen genommen“, so Erika Lübben.

Im Rahmen der Aktionen zum 225-jährigen Bestehen hatten die Filialen der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) im Jeverland zum Schweinchen-Bemalen eingeladen: Kinder durften sich in den Filialen ein weißes Keramikschwein abholen, es zu Hause bemalen und dann wieder in die Filiale zurückbringen. Für ihre besonders schönen Schweinchen bekamen jetzt pro Filiale zwei Kinder Einkaufsgutscheine: Max Erhardt und Michelle Ullrich (Jever), Merle Abben und Ole Reuß (Hohenkirchen), Michelle Probst und Melina Fecher (Hooksiel), Sarah Sophie Diers und Jan Phillip Beck (Schortens), Mike Dölling und Vanessa Rosenbohm (Sande) sowie Lena Huber und Sophie Karpuschewski (Roffhausen).

 Hinter die Kulissen der Landesbühne Nord haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Realschule Schortens jetzt geschaut. Im Rahmen des Deutschunterrichts begleiteten sie mit ihrer Lehrerin Christiane Joost-Rottmann die Produktion der Inszenierung „Der jüngste Tag“ von Ödön von Horváth, besuchten Proben und die Premiere und befragten Schauspieler und weitere Akteure. Dramaturgin Annabelle Schäll war mehrmals zu Gast im Unterricht, auch Regisseur und Intendant Gerhard Hess stellte sich den Fragen den Jugendlichen. Neben der Textarbeit entwarfen die Schülerinnen und Schüler auch Plakate, die nun in Schaukästen der Landesbühne zu sehen sind.