Rastede - Zum Tag der offenen Tür hatte das Drum Corps Blue Lions Rastede in seine Übungsräume in der Schule am Voßbarg eingeladen. Schon von weitem hörte man am Sonnabend die Bläser der Blechblasinstrumente, und auf dem Schulhof zeigte die „Guard“ ihre tänzerischen Fähigkeiten in Kombination mit dem Fahnenschwingen.
Alle Sektionen präsentierten ihr umfangreiches Repertoire an musikalischem und tänzerischem Können. Ob Percussion (Schlagzeug), PIT (melodisches Schlagwerk und Rhythmus), Brass (Blechblasinstrumente) oder Guard (Tanz und Visualisierung) – alle gaben ihr Bestes. „Natürlich machen wir das auch, um neue Mitglieder zu werben, aber wichtig ist uns zu zeigen, wie viel Freude das Musizieren machen kann“, sagte der Vorsitzende Rolf Bosse.
Die 44 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder treten bei Konzerten und Umzügen gemeinsam auf. „Bei uns werden auch die Kinder und Jugendlichen in das Gesamtprogramm integriert, es gibt keine separaten altersspezifischen Gruppen“, sagte Bosse. Den Publikumsgeschmack wollen die Musiker treffen und dabei moderne und bekannte Unterhaltungsmusik spielen. „An Wertungsspielen werden wir auch weiterhin teilnehmen“, sagte Janine Böning, die Leiterin der Brass-Sektion. „Aber zur Unterhaltung werden wir uns voll auf das konzentrieren, was unsere Zuhörer wünschen“, ergänzte Mark Zahlmann, Leiter der Sektion Percussion.
Svenja Müller ist die Trainerin der Guard und hat anfangs Trompete „probiert“. „Aber vor 15 Jahren habe ich den Tanz entdeckt, und es macht riesigen Spaß mit den Kleinen und Großen zu arbeiten“, sagte Svenja Müller. Die Aufgabe der Guard ist, die Musik des Corps visuell zu untermalen. Zu den Standardutensilien gehören Flags (Fahnen), Rifles (Gewehr-Attrappen) und Sabres (Säbel-Attrappen).
„Wir suchen Nachwuchs, besonders bei den Holzblasinstrumenten“, sagte Regina Schulz, und Mark Zahlmann versprach jedem eine gute Ausbildung, der bei den Blue Lions mitspielen möchte.
