Bookholzberg - Der Blick auf die Liste der Gäste macht es schnell deutlich. Thomas Schleiken dreht in diesem Jahr bei seiner Reihe „Blue Monday“ ganz schön auf. Blues-Prominenz ist da im Gasthaus „Schwarzes Ross“ zu erwarten, Dave Peabody zum Beispiel, Adam Franklin oder Brad Hunt. Zum Auftakt kommt am Montag, 5. Mai, einer, der mit seinem rhythmischen Stampfen schon einmal den Boden des „Rosses“ bearbeitet hat: Tom Shaka.

Shaka zähle „zu den besten Blues-Leuten“, sagen seine langjährigen Mitstreiter Abi Wallenstein und Steve Baker. 1953 in Middletown, Connecticut, geboren, hatte er schon mit elf Jahren seine Leidenschaft für die Musik entdeckt, mit zwölf zusammen mit Freunden das erste Konzert gegeben. Seit etwa einem Vierteljahrhundert lebt er in Deutschland, wohnt in der Lüneburger Heide.

Shaka, der eigentlich Siacca heißt, gilt als vielseitig und virtuos. Neben dem Gitarrenspiel beherrscht er die Mundharmonika, die Ukulele oder die Mandoline. Sein Stil, so Schleiken, sei beeinflusst von Künstlern wie Ray Charles, Champion Jack Dupree, Taj Mahal, Snooks Eaglin und vor allem David „Honeyboy“ Edwards und Louisiana Red – wobei ihn mit den beiden Letztgenannten eine tiefe Freundschaft verbunden habe.

2012 spielte Shaka für Schleikens Label „Blind Lemon Records“ seine aktuelle CD „Delta Thunder“ ein. Seine Stücke wurden dabei nicht in einem Tonstudio aufgenommen, sondern – ganz nach Blues-Tradition – daheim, also in der Heide. Bei diesen Aufnahmen, die unter Leitung des Bluesforschers und Bluesfotografen Axel Küstner stattfanden, hatte es gewittert – weswegen der Musiker den Donner (englisch Thunder) zum Namensgeber der CD machte.

Das Konzert am 5. Mai beginnt um 19.30 Uhr im „Schwarzen Ross“; Einlass ist ab 19 Uhr. Karten sind im Vorverkauf über Nordwest-Ticket, (www.nordwest-ticket.de, t   0421/36 36 36) zu erhalten – sowie an der Abendkasse.