Der kleine Piks tat nicht weh. Dafür machte Pfarrer Hubert Moormann bei der Blutspende im Pfarrheim in Strücklingen der DRK-Bereitschaft Strücklingen-Elisabethfehn große Freude. Denn es war schon die 100. Blutspende, die der Kirchenmann abgegeben hat. Und dafür wurde er ausgezeichnet. 100 Blutspenden von einem Spender sind schon eine echte Rarität, weiß Bereitschaftsleiter Johannes Bischoff zu berichten. Und so erfreute es ihn um so mehr, mit Pfarrer Hubert Moormann wieder einmal einen treuen Blutspender auszeichnen zu können. Bereitwillig ließ sich Pfarrer Hubert Moormann von DRK-Blutspendedienstmitarbeiterin Sylvia Silberkuhl knapp einen halben Liter Blut abzapfen. Im Laufe der Jahre hat der Pfarrer immerhin gut 50 Liter seines Lebenssaftes gespendet – Blut, das Leben retten kann. Mit dem Scharreler Gerd Robbers verzeichnete die DRK-Bereitschaft in Strücklingen auch einen Spender, der bereits zum 75. Male spendete. Auch er

wurde ausgezeichnet. Weitere Auszeichnungen gab es für eine 50. Blutspende. Zwei Spender waren 25 Mal dabei.. Mit 110 Blutspendern war der Blutspendetermin diesmal in Strücklingen gut besucht. Bedauert wurde von DRK-Bereitschaftsleiter Johannes Bischoff allerdings die geringe Zahl der Erstspender. Nur zwei Spender waren das erste Mal dabei.

Jede Menge Musik muss in der Luft gelegenn haben, als sich mehr als 100 jugendliche Teilnehmer aus mehreren Vereinen des Kreismusikverbandes Cloppenburg zu einem Ausflug aufmachten. In zwei Reisebussen ging es nach Slagharen in die Niederlande. Bei diesem Aufenthalt besichtigte man zahlreiche Attraktionen. Für alle war der Ausflug ein unvergessliches Erlebnis. Die akribische Vorarbeit der Arbeitsgemeinschaft-Jugend und die gute Laune der Teilnehmer waren der Garant für den Erfolg dieser Veranstaltung. Neben der alltäglichen musikalischen Arbeit in den Vereinen war diese Gemeinschaftsveranstaltung eine willkommene Abwechslung, die möglichst bald wiederholt werden soll.

Kultur komprimiert bekamen jetzt Schülerinnen und Schüler der Berufsbildenden Schulen Friesoythe. Eine Theatergruppe des „White Horse Theatre“ führte für die jungen Leute zwei Stücke ihres Programms im Forum am Hansaplatz auf. Aufgeführt wurde „A Midsummer Night's Dream“ von William Shakespeare. Während es bei dem Klassiker von Shakespeare um die Liebe ging, befasste sich das Stück „Sticks and Stones“ mit dem Thema „Gewalt in der Schule“. Die Motive von Tätern und Opfern wurden gleichermaßen analysiert. Beide Aufführungen überzeugten und fesselten durch gute schauspielerische Leistungen. Die Theaterstücke waren zuvor im Unterricht von den Englischlehrkräften mit Hilfe zugeschickter Lehrmaterialien vorbereitet worden. Die professionelle Theatergruppe bietet pädagogisches Theater an und tourt mit dem englischsprachigen Programm durch Deutschland und andere Länder Europas. Durch die Aufführungen wird der schulische Englischunterricht wirkungsvoll ergänzt,

das sprachliche Vertrauen gefördert und die Angst vor dem Nichtverstehen abgebaut. Die Organisatorin, Oberstudienrätin Rita Leerhoff, und ihre Englischkollegen erhoffen sich auch einen Motivationsschub fürs Lernen.