So eine Hochzeit ist ja eigentlich immer bis ins Kleinste durchgeplant. Manchmal allerdings birgt sie auch noch Überraschungen. So auch die von Volker und Monika Abel (geb. Junghardt). Als das frisch vermählte Paar am Freitag die Windmühle „De lütje Anja“ in Habbrügge verließ, warteten dort Harlekine sowie Piraten und einige von Ali Babas 40 Räubern. Die blieben aber ausgesprochen friedlich, wollten sie dem Ehepaar doch nur gratulieren und hatten dafür die Faschingskostüme der zurückliegenden Jahre herausgeholt. Schließlich ist Volker Abel selbst im Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege aktiv.

Apropos Hochzeit und Kleidung. Auch von der Feier von Bäderbetriebsleiter Clemens Herzog und dessen Frau Bärbel gibt es darüber etwas zu berichte. So wurden dort Spiel und Tradition für einen guten Zweck genutzt: Statt das Strumpfband der Braut einfach nur zugunsten des Paares zu versteigern, wurde von Norman Mävers spontan eine Spendenaktion initiiert: Alle Hochzeitsgäste wurden zur Kasse gebeten, und da diese auch gerne ihren Obolus entrichteten, kamen 200 Euro zusammen. Die wird Mävers nun der Professor-Hess-Kinderklinik in Bremen für die kleinen Intensivpatienten überreichen.

Spendiert hat auch die Drogerie-Kette Schlecker XL etwas – und zwar drei nagelneue BMW-Cabriolets bei einem bundesweiten Gewinnspiel. Einer davon wurde am Sonnabend vor der Ganderkeseer Filiale dem glücklichen Gewinner übergeben. Und Dennis Ritter hatte gleich doppelten Grund zur Freude: Neben dem Auto erhielt er an dem Tag auch noch ganz viele Glückwünsche zum 19. Geburtstag. „Noch nie im Leben habe ich etwas gewonnen, nicht mal beim Rubbellos“, konnte der Auszubildende aus Bremen-Huchting kaum glauben, dass Regionalleiterin Mercedes Ostermann ihm tatsächlich den Autoschlüssel übergab. Zumal er das Gewinnspiel schon vollkommen vergessen hatte. Begleitet hatten den 19-Jährigen zahlreiche Freunde und Familienmitglieder. Mitnehmen zurück nach Bremen konnte er in dem Cabrio aber nur drei von ihnen.

Nicht motorisiert, sondern im Fahrradsattel unterwegs war der „Radfahrer-Senioren Club Delmenhorst“ (ovales Bild). Wohlbehalten seien alle Teilnehmer von einer Radwanderreise zurückgekehrt, berichtete der Heider Reiseleiter Werner Mahlendorf. Bad Bentheim war für die 24 Teilnehmer in diesem Herbst Standort für mehrere Radwandertage, die nach Nordhorn und über die deutsch-holländische Grenze führten. „Nicht nur die schöne Landschaft mit guten Radwegen abseits der Straßen, sondern auch die Besonderheiten, die Bad Bentheim selbst zu bieten hat, sorgten für gute Stimmung und unvergessliche Eindrücke“, berichtet ein zufriedener Reiseleiter. So habe der Nachtwächter allerlei Überliefertes aus alten Zeiten erzählt, und bei der Schlossführung sei deutsche Geschichte lebendig geworden. „Ein besonderes Erlebnis war der gemeinsame abendliche Besuch der Radwandergruppe im Thermalbad“, so Mahlendorf weiter. „Da konnte unterm Nachthimmel beim Mondschein und im wechselnden Licht der Unterwasserscheinwerfer bei angenehmen 32 Grad im Solewasser geschwommen werden.“ Noch lange werden die Eindrücke dieser Reise in Erinnerung bleiben, ist sich der Reiseleiter sicher.