Bochum - Theater und Kunst müssen nach Ansicht des scheidenden Ruhrtriennale-Intendanten Johan Simons weiter für eine Willkommenskultur eintreten. „Wir müssen noch offener sein“, sagte der 71-Jährige jetzt. Das gelte auch für die Politik. „Im Ruhrgebiet gab es wegen des Bergbaus immer eine Migrantenkultur.“ Kunst und Theater könnten Lebensmodelle entwickeln, „die neue frische Blickweisen bringen“. Der Niederländer zog zum Abschluss seiner dreijährigen Intendanz eine positive Bilanz. Die Ruhrtriennale endet am 30. September.
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