BOCKHORN - Zur ihrem „Ersten Energietag“ hatten die Gemeinden Bockhorn und Zetel am Sonntag eingeladen. Sofort nach der Eröffnung bildeten sich vor den Ständen der verschiedensten Fachfirmen Gruppen mit sehr interessierten und auch gut informierten Bürgern, um sich über Effizienz, Einsparung und erneuerbare Energien beraten zu lassen. Ein Motto hieß: „Sonne sucht Nutzer“. So mancher nahm konkrete Unterlagen mit nach Hause, über Solaranlagen zu Beispiel, über LED-Technik oder moderne Haustechnik. Im Fokus stand die Elektromobilität mit entsprechenden Fahrrädern und vor allem mit Elektro-Autos – da waren Probefahrten angesagt.
Der Bockhorner Bürgermeister Ewald Spiekermann eröffnete die Ausstellung beim Jugend- und Seniorenzentrum auch im Namen seines Zeteler Kollegen Heiner Lauxtermann. „Ich bin vom Sinn und Nutzen dieses Energietages fest überzeugt, und deshalb erfreut mich die große Resonanz“, erklärte Spiekermann. Er bedankte sich insbesondere bei der EWE Energie AG für die Unterstützung. „Die Vielzahl der Aussteller zeigt uns, dass unsere Gemeinden rund ums Thema Energie gut aufgestellt sind.“
Auch zwei Schulen waren mit im Boot. Eine Gruppe der Berufsbildenden Schulen Varel stellte ihr Energie-Projekt vor, das sie schon einmal im Bockhorner Rathaus präsentiert hatte (dieNWZ
berichtete). Thorsten Haupt: „Wir erläutern die Funktionsweise von Photovoltaikanlagen und zeigen unsere Ergebnisse auf, wie in der Friesischen Wehde der Einsatz von E-Bikes gefördert werden kann.“Jungen und Mädchen der Haupt- und Realschule Bockhorn wiederum bauten unter Anleitung von EWE-Mitarbeitern Modelle von Windkraftanlagen.
Zum Gelingen des Energietages, der im kommenden Jahr in Zetel wiederholt werden soll, trug auch das umfassende Rahmenprogramm bei. Zur Eröffnung spielte die Musik- und Showband Grabstede, der Shanty-Chor Bockhorn trat auf, ebenso die Hipp-Hopp-Gruppe des Turnvereins Bockhorn.
Mitarbeiterinnen des Kommunalen Kindergartens Grabstede luden zum Kinderschminken ein, die Frauen des Kaninchenzuchtvereins I 111 Bockhorn servierten in der Cafeteria des Jugendzentrums Kaffee, Tee und selbst gebackenen Kuchen.
