BOCKHORN - Der „Musikalische Sommer in Ostfriesland“ mit 48 Veranstaltungen kommt auch wieder nach Bockhorn. Am Sonnabend, 13. August, 20 Uhr, gibt das mehrfach ausgezeichnete Faust-Quartett mit Wojciech Garbowski (Violine), Sidonie Riha (Violine), Ada Meinich (Viola) und Birgit Böhme (Violoncello) ein Kammerkonzert in der evangelisch-lutherischen Kirche in Bockhorn. Dabei sind ferner Dimitri Ashkenazy (Klarinette) und Hie-Yon Choi (Klavier). Auf dem Programm stehen Werke von Dvorak, Prokofjew, Howells und Mendelssohn Bartholdy. Die Eintrittskarten kosten 13, 15 und 18 Euro.

Vorab gibt es eine Führung (17.30 bis 19 Uhr) durch den Neuenburger Urwald. Treffpunkt ist der Parkplatz am Urwald.

Zum Beginn des Abends wird Dimitri Ashkenazy gemeinsam mit dem Faust- Quartett Herbert Howells‘ Rhapsodic Quintet op. 31 zur Aufführung bringen. Neben seinen Auftritten auf der ganzen Welt, Fernseh-, Radio- und CD-Aufnahmen gehört Dimitri Ashkenazy schon seit Jahren zur Festivalfamilie und begeistert das Publikum immer wieder mit seinem eindringlichen und ausdrucksstarken Spiel, das auch bei Kritikern immer wieder viel Lob findet. Zum Abschluss wird er mit dem Faust-Quartett und Pianistin Hie-Yon Choi Sergei Prokofjews Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll op. 34b interpretieren.

Das international erfolgreiche Faust-Quartett vereint mit Wojciech Garbowski (Violine), Sidonie Riha (Violine), Ada Meinich (Viola) und Birgit Böhme (Violoncello) hervorragende und experimentierfreudige Musiker. Sie suchen die Auseinandersetzung mit ihrer Zeit und beziehen in ihre Aufführungen auch immer wieder Tanz, darstellendes Spiel oder Literatur mit ein. 1996 in Weimar gegründet, blickt das Quartett bereits auf zahlreiche Preise und Auszeichnungen wie etwa beim Paolo Borciani Wettbewerb, dem Concours International de Bordeaux und dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD zurück. Namensgebend für das Ensemble war „Faust“, dessen Schöpfer Johann Wolfgang von Goethe im Streichquartett „vier vernünftige Leute sich miteinander unterhalten“ hörte. So strebt auch das Faust-Quartett nach der höchsten Form von Kommunikation.