BOCKHORN - Zuschauer feiern die plattdeutsche Komödie. Das Haus war ausverkauft.
Von Kai Hippen
BOCKHORN - Das war ein Heidenspaß für die Zuschauer im „Hotel Hornbüssel“. Die Theatergruppe Bockhorn feierte am Sonnabend eine gelungene Premiere mit ihrer plattdeutschen Komödie „Eier...logisch...biologisch“. Ausverkauft war das Haus, und anschließend wurde kräftig Theaterball gefeiert.Teilweise gab es Beifall bei offener Bühne für die lustigen Einlagen der Schauspieler um Hergen Brunken. Das gesamte Ensemble bestach durch gute Leistungen, allen voran wie meistens Klaus Kuhlmann als Hauptdarsteller des Knechts Hinnerk. Aber diesmal wurde das Stück auch durch die Frauen geprägt, Sabine Krüger als Frieda Meier und Martina Indorf als Gesiene Meier, ein resolutes Schwesternpaar, das die „Mannslü“ dahin brachte, wo sie hingehören (wie es im Leben fast immer ist).
Hergen Brunken spielte den Korl, den Freund des Hinnerk – und Korl hatte eine wirklich starke Szene bei der Präsentation einer Maschine zur Herstellung von „echten Ökoeiern“ – da können sich die Zuschauer der nächsten Aufführungen jetzt schon drauf freuen. Und dann erst Olaf Foorden als „Wachtmeister de Vries – Tag und Nacht im Dienst“. Bei seinem ständigen „Vibrationsalarm“ hatte er die Lacher auf seiner Seite. Das galt auch für Frauke Hayen als „diebische Elster“. Carmen Bargmann spielte die charmante Tochter Annemieke, und Torsten Indorf schloss sich der allgemeinen Harmonie an, als er sein „Höhner-Santa-Fu“, seine Legebatterie, in Bodenhaltung umwandelte. Astrid Kruse gehörte der Prolog, Anja Kruse die Schluss-Szene.
Die Geschichte von Norbert Tank drehte sich um den Plan der Freunde Hinnerk und Korl, ganz groß ins „Klötenköm- und Ökoeier-Geschäft“ einzusteigen. Wie sie ausgeht, sollte jeder selbst erleben, schon jetzt sei klargestellt: Das Rezept für den Eierlikör empfiehlt sich nicht zur Nachahmung. Die schöne Kulisse ist von Ursel Hullen und Holger Ammermann gemalt worden, Souffleur war Torsten Nitschke, für die Maske sorgte Karin Schwarting, hinter der Bühne half Bernd Kuhlmann.
Nur noch wenige Karten
