Bösel - Mit dem Adventskonzert des Gemischten Chores Bösel am Vorabend des ersten Advents ist die Gemeinde musikalisch auf die Advents- und Weihnachtszeit eingestimmt worden. Mehr als 300 Besucher waren in die hell erleuchtete und mit Kerzen beschienene St.-Cäcilia-Kirche gekommen, um einen der beliebten musikalischen Höhepunkte des Jahres mitzuerleben.

Pfarrer Stefan Jasper-Bruns begrüßte als „Hausherr“ die Gäste. Die Gesamtleitung des Konzerts lag bei Adrian Langer, der auch die Orgel spielte und dirigierte. Besucher und Akteure starteten gemeinsam mit dem Lied „Macht hoch die Tür“ in den Abend.

Neben dem Gemischten Chor Bösel wirkten auch der „kleine Chor“ und die Solisten Monika Pille, Marlies Mammen, Eva M. Speckmann-Mammen, Margret Apke-Jauernig, Alexander Grafe, Christine Grafe, Claudia Grafe, Elisabeth Drüding, Josefa Hempen, Josef Willer, Peter Oltmann, Holger Stuckenberg, Josef Triphaus und Paul Kühling mit. Auf dem Klavier begleitete Jan Niemann; die Querflöte spielte Ruth Mammen.

Das Ensemble „Chamber Made“ mit Ulrike Fenski (Blockflöte), Christoph Marquardt (Querflöte), Stephanie Marquardt (Violine), Caroline Feldmann (Klavier) und Margret Apke-Jauernig (Cello) bereicherte das Konzert mit seinen Instrumenten-Darbietungen: Es trug die Sonata op. 34 Nr. 2 vor und überzeugte auch mit dem Weihnachtskonzert op. 6 Nr. 8 von Arcangelo Corelli.

Aus dem Weihnachtsoratorium von Heinrich Fidelis Müller gab der Gemischte Chor „Wo bleibst Du Trost der ganzen Welt“. Es folgten „Prope est Dominus“, „Laudate Dominum“ und das „Gloria in excelsis deo“ von Johann Sebastian Bach. Weiter sang der Gemischte Chor „Wie schön leucht uns der Morgenstern“, „Dextera Domini“, „Ehre sei Gott“, „Verleih uns Frieden“ sowie „Brich an, o schönes Morgenlicht“, „Jauchzet dem Herrn“, „Hirtenlied aus dem Weihnachtsoratorium“ und „Menschen, die ihr wart verloren“.

Für die Vorträge gab es kräftig Applaus, der auch den Solisten gespendet wurde. Beendet wurde das Konzert so wie es anfing: mit einem von Chor und Gemeinde gemeinsam gesungenen Lied. Bei „O komm Emanuel“ stimmten wie schon im vergangenen Jahr alle mit ein.