BöSEL - Frieda und Dr. Theo Oltmann, Bahnhofstraße, feiern an diesem Donnerstag, 22. Januar, ihre goldene Hochzeit. Kennen gelernt haben sich beide schon vor etwa 60 Jahren in Cloppenburg auf dem Mariä Geburtsmarkt. Frieda war mit ihrem Bruder in die Kreisstadt geradelt. Theo Oltmann besuchte dort das Gymnasium und stattete dem Markt ebenfalls einen Besuch ab. Beim stundenlangen Bummel über den Mariä Geburtsmarkt hat es dann gefunkt. Durch Theo Oltmanns Studium beschränkte sich die Freundschaft zunächst auf Briefkontakte.

Frieda Oltmann wurde am 18. März 1931 in Bösel und Dr. Theo Oltmann am 18. April 1930 ebenfalls in Bösel geboren. Frieda Oltmann half nach dem Schulbesuch zu Hause in der Landwirtschaft und pflegte ihre Mutter, Theo Oltmann studierte zunächst in Bonn. Er wechselte später nach Kiel. 1959 ließ er sich in Bösel als Zahnarzt nieder. 41 Jahre praktizierte er hier.

Theo Oltmann gehörte dem Gemischten Chor Bösel viele Jahre als aktiver Sänger an, heute ist er Ehrenmitglied. Er hat sich um die plattdeutsche Sprache verdient gemacht, er ist Gründungsmitglied von „Borsla“ und war acht Jahre lang erster Vorsitzender. Noch heute ist er zweiter Vorsitzender. Der Heimatbund für das Oldenburger Münsterland weiß das zu schätzen und überreichte ihm eine Ehrengabe. Dr. Theo Oltmann liest gerne, besonders Geschichte und plattdeutsche Bücher. Frieda Oltmann hat ihrem Ehemann in all den Jahren immer „den Rücken frei gehalten“. Sie hat auch die anfallenden Verwaltungsarbeiten der Praxis verrichtet. Gerne hat sie auch Decken gestickt. Beide haben ein gemeinsames Hobby: das Kegeln. Frieda gehört dem Kegelclub „Fidelio“, Theo den „Böseler Sieben“ an.

Ihre drei Kinder und vier Enkelkinder freuen sich mit dem Jubelpaar. Am Sonnabend soll in der St.-Cäcilia-Kirche ein Dankgottesdienst gefeiert werden.