Bösel - Die „Borsla – Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur Bösel“ hat zum 22. Mal den Borsla-Preis für die beste plattdeutsche Arbeit ausgeschrieben. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

Vorgelegt werden können Kurzgeschichten, Novellen, Gedichte und Hörspiele, die unveröffentlicht sind. Jeder Autor kann sich nur in einer der vier ausgeschriebenen Literaturformen beteiligen. Der Umfang darf höchstens 20 Schreibmaschinenseiten DIN A 4 mit 40 Zeilen je Seite betragen; bei Hörspielen bis zu 30 Seiten. Bei kleineren Arbeiten sollen es mindestens fünf Texte sein. Alle Texte sind in sechsfacher Ausfertigung einzureichen. Die Einsendung darf nicht den Namen des Verfassers tragen.

Einsendeschluss ist der 15. Juli. Die Ausschreibungsbedingungen sind im Internet unter www.borsla.de oder bei der unten angegebenen Adresse zu erfahren.

Einsendungen sind zu richten an: Borsla – Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur e.V., Stichwort „Borsla-Preis 2017“, Dr. Josef Willer, Kösliner Straße 4, 26219 Bösel

Der Preis wird während einer öffentlichen Veranstaltung am Samstag, 10. November 2018, im Heimathaus in Bösel überreicht. Festredner ist der CDU-Landtagsabgeordnete Karl-Heinz Bley.

Wer ihn erhält, entscheidet die Jury, bestehend aus Erhard Brüchert (Edewecht), Günter Kühn (Oldenburg), Prof. Dr. Eberhard Ockel (Vechta) und Prof. Dr. Hermann Gelhaus (Bösel).

Im vergangenen Jahr begleitete die Preisverleihung ein kleiner Skandal: Der Preis war an Carl Groth und Dietrich H. Schmidt verliehen worden. Wie sich später herausstellen sollte, hatte der Hamburger Autor Groth seinen Text „Ehr lesde Stünn“ bereits vorher unter anderem Titel veröffentlicht.