BöSEL - „Und dabei war ich am Anfang so nervös“, sagte Christel Franke ganz überrascht, als sie zur Siegerin des ersten Bibeldinners der Sankt Cäcilia Kirchengemeinde Bösel gekürt wurde. Sie setzte sich mit ihrem Feldsalat mit Toastwachteln und falschen Wachteleiern gegen ihre vier Konkurrentinnen durch.
Die Kandidatinnen Ruth Mammen, Christel Franke, Sabine Brinkmann und Sandra Lübbe hatten im Vorfeld vom Jugendausschuss der Kirchengemeinde einen Auszug aus dem Buch Numeri im alten Testament bekommen. Darin wurden einige Lebensmittel und Ortsangaben zu einem typischen Bibelessen erwähnt. Diese mussten die Kandidatinnen herausfinden und ein eigenes Gericht zaubern. Jede Kandidatin übernahm einen Gang.
Christel Franke begann mit einem Feldsalat, den sie mit in Speck gewickelten Datteln und einer Hülle aus Ziegenkäse und Chiliflocken garnierte. Die Datteln sollten Wachteleier darstellen, die in dem Text erwähnt wurden. Außerdem wurde das Wachtelthema von ihr bei ihren wachtelförmigen Toastbrotscheiben aufgegriffen.
Sabine Brinkmann kümmerte sich um den Hauptgang. Sie inspirierten die Angaben zu einem Gericht mit Putenrolladen, gefüllt mit Lauch und einem würzigen Curry-Reis.
Der Nachtisch wurde von Sandra Lübben vorbereitet. Sie begeisterte ihre Kolleginnen mit einem Melonentiramisu und Meloneneis.
Ein gelungenes Dinner kann natürlich nur in der richtigen Atmosphäre stattfinden. Dazu verwandelte Ruth Mammen die Tische der Haupt- und Realschule Bösel in eine biblische Wüstenlandschaft mit viel Sand und Kakteen.
Am Ende kam es wie beim Fernsehvorbild zur Abstimmung unter den Kandidatinnen. Dort konnte sich Christel Franke durchsetzten und erhielt den „Biblischen Kochlöffel“.
In den nächsten Runden geht es nun darum, dass jede der Kandidatinnen mit Hilfe eines selbst gewählten Partners für die anderen ein komplettes Menü kocht. Anschließend werden die Gerichte bewertet.
Organisiert wurde diese Aktion vom Kirchenausschuss Jugend in Zusammenarbeit mit Theresa Schneider, die das Referat „Junge Erwachsene“ im Bischöflich Münsterschen Offizialat leitet.
Das nächste Dinner findet am 20. Februar statt.
