BöSEL - Wetten dass, den Böselern und Petersdorfern die Wetten nicht ausgehen und auch im kommenden Jahr eine Böseler „Wetten-dass-Show“ zu den Euro-Musiktagen stattfindet? Dafür sprechen die vier originellen Wetten und das voll besetzte Festzelt am Freitagabend. Gekonnt führten Thomas Glup und die SAT-1-Moderatorin Annika Kipp durch das vierstündige Programm. Eröffnet wurde der Wettabend vom Niedersachsen Sound Orchester mit der Eurovisionsmelodie.
Wer demnächst seine Winterreifen aufziehen lassen will, der sollte sich an den SV Bösel wenden. Sie wetteten, dass sie schneller die vier Reifen eines Autos wechseln könnten als ein Team aus den Böseler und Petersdorfer Autowerkstätten Gelhaus, Gründing, Hatke und Sprock. Hier legten sich die Vorstandsmitglieder Alfons Bley, Marina Tangemann, Hartwig Wunder und Thomas Menke kräftig ins Zeug. Zwar war das Kfz-Team um Sekunden schneller, doch der Letzte war nicht zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Schiedsrichter Rechtsanwalt Bernd Kurmann entschied zugunsten des SV. Wettpate Jürgen Meschede löste trotz gewonnener Wette seinen Wetteinsatz ein, mit dem „Ouzo-Quartett“ gab er „Tränen lügen nicht“ zum Besten.
Zum vierten Mal waren die Sportschützen des Bürgerschützenvereins dabei. Flaschenöffner werden bei den Sportschützen nicht benötigt. Dennis Skaczylas und Jens Vogelsang schafften es, zehn von zwölf Bierflaschen in sechs Minuten mit einer Heftzwecke zu öffnen. Wettpate „Moorgeist“ Caspar Pleye hatte das Gelingen der Wette vorausgesagt.
Musikalisch gaben sich die Petersdorfer Dieter Wieczorek, Rolf Deeken und Dietmar Frye mit ihrem Wettpaten Josef Bünger. Anhand einer Lichtorgel erkannten sie vier Lieder. Mit einer starken Truppe waren die Oberministranten vertreten. Sie schafften es, ihr „Stasizelt“ (das Leitungszelt während des Zeltlagers) in fünf Minuten aufzustellen und vollständig einzurichten. Erschwerend kam hinzu, dass jeweils zwei von ihnen an den Beinen zusammen gebunden waren. Diese Leistung wurde vom Publikum mit der Wahl zum „Wettkönig“ honoriert. Wettpatin Jaqueline Fischer studierte trotz gewonnener Wette einen flotten Tanz mit Bürgermeister Hermann Block ein.
Bei der Saalwette wetteten Gerd Höffmann und Bürgermeister Hermann Block, dass Vertreter von mindestens 25 der über 50 Böseler und Petersdorfer Vereine auf die Bühne kommen würden. Dabei sein sollten mindestens zehn Vorsitzende. Die Vereine ließen die Politiker nicht in Stich, fast alle Vereine waren beim Schlussbild vertreten.
