BÖSEL - In 36,5 Sekunden schafften es 21 Musikerinnen und Musiker, samt Instrumente in den Pkw ihres Dirigenten Heini Lübben zu steigen, die Türen zu schließen und das "Werder-Bremen-Lied" zu spielen. Die Wette des Niedersachsen Sound Orchester bildete einen der Höhepunkte der „Wetten, dass...?“-Show bei den Euro-Musiktagen. Mit dieser Wette wurde das NSO auch von den Besuchern zum Wettkönig gewählt.

Ein gut gefülltes Festzelt, gute Stimmung, ein sympathischer Moderator Thomas Glup, ein schlagfertiger Außenmoderator Markus Schulte, wortgewandte Wettpaten und originelle Wetten sorgten dafür, dass auch die vierte Ausgabe vom Böseler „Wetten, dass...." ein voller Erfolg war.

Die Sportschützenabteilung des Bürgerschützenvereins schaffte es, einen drei Meter hohen Turm aus vollen Kisten einer koffeeinhaltigen Limonade auf drei rohe Eier zu stellen, ohne diese zu zerbrechen. Den Wild Hamsters gelang es, mithilfe von Fehlzündungen eines Motorrades Luftballons platzen zu lassen. Seine Wette verlor der langjährige DJK-Chef Franz Seppel. Die Spieler der Herrenmannschaften des SV Bösel wollten acht Treffer in die geöffnete Seitenscheibe eines Polos vom Elfmeterpunkt aus landen. Das „Zielwasser“ reichte dafür jedoch nicht ganz aus. So kann sich der Petersdorfer Kindergarten demnächst über drei Spielzeugbagger freuen, die Franz Seppel selbst anfertigen wird.

Viel Beifall gab es dann bei der Saalwette. Kerstin Müller und Claudia Weimann forderten 15 Schützenpaare auf die Bühne, bei denen die Herren jeweils die Uniform der Damen, die Damen die Uniformen der Herren tragen musste. Das „Schützenfest paradox“ konnte dann mit weitaus mehr als 15 Paaren gefeiert werden. So können sich demnächst die Senioren in Bösel freuen, denn die Wettpatinnen wollen einen Nachmittag für sie gestalten.

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