BöSEL - BÖSEL/SL - Es ist zwar kein offizielles Jubiläum, aber erwähnenswert war’s trotzdem: Beim traditionellen Sängerball am vergangenen Sonnabend in Bösel, zu dem der Gemischte Chor Bösel in den Gasthof Sommer eingeladen hatte, hob Vorsitzender Benno Grafe besonders das 40-jährige Bestehen des Chors hervor.

„Ein Lied kann eine Brücke sein“, begrüßte Grafe die Gäste. Dies solle auch das Motto des Chores für 2006 sein, wünschte er sich. Der Sängerball sei ein ganz besonderer Ball, der in diesem Jahr besonders gut besucht war. Grafe freute sich auch über viele ehemaligen Sängerinnen und Sänger, die extra zum Sängerball gekommen waren.

Natürlich kam auf dem Sängerball auch die Chormusik nicht zu kurz. Musikalisch wurden die Gäste mit einem Lied vom Festausschuss begrüßt. Der Gemischte Chor unter der Leitung von Margret Apke-Jauernig ließ das „Zigeunerleben“ von Robert Schumann, einen Volksliederpotpourri von Friedrich Silcher sowie einige Lieder aus der „West Side Story“ mit einem Solo von Mandy Weber hören . Für die Begleitung am Klavier sorgte Andreas Lenzschau. Den Beatles-Song „Yesterday“ stellten die „jungen Leute“ des Chores vor. Auch das Männerensemble unter der Leitung von Dr. Peter Oltmann war mit einigen Beiträgen dabei. Viel Beifall gab es auch für die Damenrede von Dr. Peter Oltmann und das „Lied an die Frauen“, das von Oltmann, Dr. Alexander Grafe und Michael Lenzschau vorgestellt wurde. Heinrich Sieger trug das Lied „Ich bin nur ein armer Wandergeselle“ aus der Operette „Der Vetter aus Dingsda“ vor.

Schließlich ehrte Grafe mit Dr. Theo Oltmann, Hildegard Sieger, Manfred Jauernig und Dr. Hermann Gelhaus verdiente passive Mitglieder.