BöSEL - BÖSEL/WL - Ihren Gedenktag feierte die Kolpingfamilie Bösel. Nach der Feier der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Cäcilia, die von Bezirkspräses Pfarrer Ulrich Bahlmann zelebrierte wurde, ging es ins Pfarrheim. Mit Heinrich Block, Clemens Themann, Helmut Hempen und Josef Otto konnten Präses Bahlmann (in Vertretung für den erkrankten Pfarrer Norbert Bleker) und Vorsitzender Heiner Meinerling gleich vier Mitglieder für 50-jährige Mitgliedschaft ehren.

Bahlmann erinnerte daran, dass Adolph Kolping nicht nur einige äußere Dinge wie Gesellenhäuser, das erste System der Altersversorgung ins Leben gerufen und auch für die Krankenversicherung der Gesellen gesorgt habe. Auch Ideen, wie die Kameraden, die auf Wanderschaft waren, Heimat und Familie gefunden haben, waren Kolping wichtig. So seien auch die Kolpingfamilien entstanden, die füreinander einstehen und Familien seien, die sich gegenseitig ermuntern und sich gegenseitig helfen. So sei es eine große Leistung gerade der vier Jubilare, dass sie diese Ideen Adolph Kolpings umgesetzt haben. „Gott stellt jeden da hin, wo er ihn braucht“, so Bahlmann. Er und der Vorsitzende Heiner Meinerling überreichten den Jubilaren Urkunden und Ehrennadeln. „Was für ein Jahr liegt hinter uns“, begann Meinerling sein Grußwort. So habe man das Litauenkreuz am Pfarrheim anbringen, die Litauenaktion erfolgreich fortsetzen und eine Gruppe Junger Familien gründen können. Er erinnerte daran, dass Kolping

aufgefordert hatte, sich nicht in den Sorgen um die Zukunft zu verlieren, sondern zunächst die Gegenwart anzupacken. Dann war ein gemütliches Beisammensein bei einem Imbiss, Getränken angesagt. Advents- und Weihnachtslieder wurden gesungen. Und der Nikolaus stattete den jungen und alten Kolpingschwestern und -brüdern seinen Besuch ab und hatte für jeden eine kleine Überraschung mitgebracht.