BöSEL - An diesem Sonnabend, 13. September, startet die Kolpingfamilie Bösel zum 10. Mal nach Litauen, um Hilfsgüter nach dort zu bringen. Ziel ist der Ort Miroslavas.

In diesem Jahr nehmen Dieter Przybille, Reinhold Willenborg, Bernd und Hildegard Hömme, Heiner Meinerling, Frank Tölking, Horst Molcher, Hans Meinerling und Präses Pfarrer Norbert Bleker an dem Hilfstransport teil. Mit einem 40-Tonner und einem Begleitfahrzeug geht es zum 1500 Kilometer entfernten Ziel. Als Hilfsgüter nehmen sie Pakete mit Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Porzellan mit. Auch Fahrräder, Elektrogeräte, Spielzeug, Matratzen und medizinische Hilfsmittel sind dabei.

Sie werden dem dortigen Pfarrer Antanas übergeben, der die ordungsgemäße Verteilung an Bedürftige sicher stellt. Ein Teil der Hilfsgüter wollen die Kolpingbrüder auch direkt Familien in Miroslavas und Umgebung überreichen.

Die Böseler Helfer sind dort in Gastfamilien untergebracht. Während ihres Aufenthalts wollen sie auch Schulen und ein Altersheim aufsuchen. Auch eine Fahrt zum Berg der Kreuze ist geplant.

Ein Dank gilt allen Spendern und Sponsoren, die den Hilfstransport ermöglichen. Ein besonderes Dankeschön gilt auch der Familie Hömme, die seit einem Jahrzehnt Räumlichkeiten zum Sammeln und Packen der Hilfsgüter zur Verfügung stellt.

In den zehn Jahren sei die Böseler Hilfe auf fruchtbaren Boden gefallen. So wurde das Gemeindezentrum mitfinanziert. Außerdem wurde eine weitere Mithilfe durch die Aktion Renovabis vermittelt. Die Böseler unterstützen die dortige Gründung der Kolpingfamilie. Freundschaften sind entstanden und vor zwei Jahren waren auch Gruppen aus Litauen zu den Euro-Musiktagen in Bösel.

Am kommenden Sonnabend, 20. September, werden die ehrenamtlichen Helfer zurück erwartet.