BöSEL - Seit Novemver hatten die Dritt- und Viertklässler geprobt. Viel Applaus war der Lohn.
Von Sarah Leser
BÖSEL - Wenn die Schulaula der St.-Martin-Schule in Bösel in ein Indianerdorf verwandelt wird, dann hat das einen bestimmten Grund: die Aufführung des Musicals „Der kleine Adler“. Seit November haben Schüler der dritten und vierten Klassen für ihre Auftritte geübt. Ihr Debüt gaben die Grundschüler jetzt an einem Vormittag. Abends folgte eine weitere Aufführung.Beeindruckend stellten die Schüler die Geschichte des „Kleinen Adlers“ dar. Zum Inhalt des Stücks: Als ein Sturm das Lager der Indianer zerstört hat, ist Häuptlingssohn Kleiner Adler verzweifelt darüber und findet die Natur als ungerecht. Dann aber erkennt der Häuptlingssohn, dass die Natur ein Freund der Menschen ist und er lernt Feuer, Wasser, Erde und Wind als nützliche Freunde der Menschen kennen. Seitdem nennt er sich Nu Tao, Kind der Erde. Das Musical sollte den Zuschauern und besonders den Schülern außerdem das Leben der Komantschen, einem Indianervolk in Nordamerika, näher bringen. Das Leben der Indianer in der Prärie, wo es weder Supermärkte noch Autos Maschinen oder Häuser gab, zeigt, welche Rolle dabei die Natur spielt.
Viel Applaus gab es für die kleinen Sänger, Tänzer und Schauspieler. Schuldirektor Hans Werner sprach den Lehrkräften Ines Pensé-Jöhnk, Christa Laing-Hildebrandt, Christine Kühling-Thees und Christian Kollenbach einen besonderen Dank aus und lobte Schüler und Lehrer für ihr Engagement.
